Die evangelische Kirche in Passugg.

«Er holte die Moderne nach Graubünden»

Heute vor 30 Jahren ist Andres Liesch gestorben. «Seine öffentlichen Bauten prägen bis heute den Kanton Graubünden», schreibt die «Südostschweiz».

«Die Architektengeneration um Andres Liesch suchte einen Weg aus der beengten Welt nach dem Zweiten Weltkrieg zu finden», schreibt die «Südostschweiz». «Die Architektur des Landistils war ihnen zu kleinteilig und zu stark nach innen gewandt.» Die Architekten suchten die moderne Welt nach Graubünden zu holen, den Kanton zu erneuern und zu modernisieren. «Ein grosser Teil der kommunalen und kantonalen Bauten, die wir bis heute nutzen, wurden in dieser Zeit errichtet», heisst es weiter. Der wichtigste seiner Generation sei Andres Liesch. Sein Meisterwerk sei die von ihm 1972 fertiggebaute evangelische Kirche in Passugg, zu seinen besten Bauten zähle das Gewerbeschulhaus in Chur, erbaut zwischen 1967 und 1969.

Hochparterre Wandern lädt am 25. April 2020 zur Andres-Liesch-Tour – von Araschgen nach Chur. Jetzt anmelden.

Weitere Meldungen:

– «Tramexperten streiten um Rosengartenprojekt»: Zwei pensionierte Chefbeamte der Verkehrsbetriebe Zürich sehen im Rosengartenprojekt einen «Trammissbrauch». Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Neubauten müssen aerodynamisch sein»: Das Schulhaus Borrweg in Zürich soll Vorbild für klimagerechtes Bauen sein. Der «Tages-Anzeiger» informiert.

– Bis 2050 sollen in Basel-Stadt nur noch klima- und ressourcenschonende Fahrzeuge unterwegs sein, verlangt ein Gegenvorschlag zu einer Volksinitiative. Die «NZZ» berichtet.

– «Wie viel leiser ist Tempo 30 wirklich?»: Baudirektor des Kantons Zürich sprach davon, dass sich der Lärm durch eine Temporeduktion von 50 auf 30 halbiere – das fliegt ihm nun um die Ohren, schreibt die «NZZ».

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen