Das Tramdepot Kalkbreite in Zürich.

Energiesparen versus Denkmalschutz

Der Zürcher Stadtrat wollte das Geld für die Sanierung des Tramdepots Kalkbreite eigenmächtig bewilligen, doch das hat ihm der Bezirksrat verboten.


Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Wenn sich Energiesparen und Denkmalschutz in die Quere kämen, brauche es einen politischen Entscheid des Parlaments, argumentierte Niklaus Scherr von der Alternativen Liste und reichte Beschwerde ein. Der Bezirksrat gibt Scherr nun recht: Aus der vom Volk verlangten Verankerung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung lasse sich keine Verpflichtung ableiten, energetische Massnahmen zu ergreifen, völlig ungeachtet der Kosten. Ein neuer Vorschalg des Stadtrats liegt jetzt dem Gemeinderat vor. Die Stadt hofft, nach der Zustimmung des Gemeinderats mit dem Umbau im Frühjahr 2016 beginnen zu können, und er rechnet mit zwei Jahren Bauzeit.

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