«Der Chipperfield-Bau schafft optimale Bedingungen für diese Kunstsammlungen», schreibt der «Tages-Anzeiger». Fotos: Tom Huber

«Endlich hängen die Werke»

Der Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich öffnet für alle. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Ausserdem in der Presse: eine Zwischennutzung für die Manegg-Hallen in Zürich und ein Fussweg für die Kaserne Bern.

«Es führt kein Weg an Bührle vorbei, auch an der Medienkonferenz zur Eröffnung des neuen Chipperfield-Baus kamen aus der Journalistenrunde nur Fragen zum Waffenproduzenten und Kunstsammler», berichtet der «Tages-Anzeiger» über die gestrige Eröffnung. «Das Kunsthaus Zürich verkauft sich», betitelt die gleiche Zeitung einen Kommentar. Mit der Sammlung Bührle werde das Museum zum Schaufenster privater Sammler: «Das ist ein Rückschritt in feudalistische Zeiten. Das junge Publikum hat nichts davon.» Zur Architektur meint der «Tagi» die Zeitung: «Seien es Skulpturen oder Gemälde, der Chipperfield-Bau schafft optimale Bedingungen für diese Kunstsammlungen, die ab sofort die Hauptattraktionen des Zürcher Kunsthauses sind.»

Weitere Meldungen:

– «Die Abbruchhallen sollen günstiger werden»: Die Zürcher SP hat einen Kompromiss gefunden, der die Situation um die Manegg-Hallen lösen soll und den Weg frei macht für eine Zwischennutzung. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Streit zwischen SP und Armee um einen Fussweg»: Die SP Bern-Nord fordert einen weiteren Fussweg durch das Kasernenareal. Die Geschichte zeigt, wie sich die Armee und das rotgrüne Quartier reiben, schreibt der «Bund».

– «Otto Rudolf Salvisberg baute in aller Welt»: Die Grundlagen von Salvisbergs Architektur flossen über Jahrzehnte in den visuellen Auftritt des Roche-Konzerns ein, schreibt die «Basler Zeitung» und bespricht prominente Beispiele im Ausland.

– «Aus für Seilbahn von Arbon nach Roggwil»: Eine Seilbahn von Arbon nach Roggwil wird es nicht geben. Die Initianten verkünden dass das Projekt aus wirtschaftlichen Gründen vom Tisch sei. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– «Oris fordert die Konkurrenz mit einem neuen Uhrwerk heraus»: Das neue mechanische Uhrwerk des Oberbaselbieter Unternehmens arbeitet 120 Stunden ohne Unterstützung. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Dass die Mathematik den Männern vorbehalten sei, ist total überholt», sagt EPFL-Präsident Martin Vetterli im Interview mit «24heures» und freut sich über den wachsenden Frauenanteil an seiner Hochschule.

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