Die Miniaturkopie steht, am Original wird noch gebaut: Die Elbphilharmonie in Hamburg.

Elbphilharmonie: Kritik an Herzog & de Meuron

Wer ist schuld am Millionendebakel um die Hamburger Elbphilharmonie? Ein vertraulicher Abschlussbericht des Hamburger Landesparlaments nennt Namen.

«Auch die Architekten Herzog & de Meuron kommen nicht gut weg. Weil fertige Baupläne nicht rechtzeitig vorgelegen hätten, sei es zu einer chaotischen Situation einer aufwendigen Planung parallel zum Bau gekommen», schreibt der «Tages-Anzeiger». Zudem hätten sich die Pläne für die Konzertsäle und den ebenfalls im Gebäude geplanten kommerziellen Bereich in vielen Punkten widersprochen, schreibt «Spiegel Online». Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» will Dirk Grosse-Leege, Kommunikationsberater von Herzog & de Meuron, keine Stellung zum bisher unveröffentlichten Bericht beziehen: «Der Bericht ist noch nicht veröffentlicht und wir kommentieren nichts, was wir nicht vor uns liegen haben.» Allerdings seien die Vorwürfe aus dem Spiegel-Artikel so nicht richtig.

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– «Viel Wohlwollen für die Besetzerszene»: Die Stadt Zürich stellt für eine polizeiliche Räumung hohe Anforderungen an die Hauseigentümer, schreibt die «NZZ».

– Der Singapore Freeport lässt Fort Knox, die amerikanische Goldfestung, alt aussehen, schreibt der «Tages-Anzeiger». Schweizer Architekten, Ingenieuren und Sicherheitsexperten haben den Megabunker gebaut.

– Die neue Hochhaus-Skyline von Zürich-West: Einige Gebäude befinden sich zwar noch im Projektstatus, doch die markanten Hochhäuser stehen mittlerweile alle. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Die Allround-Künstlerin»: Zu ihrem 125. Geburtstag gilt es Sophie Taeuber-Arps Werke noch zu entdecken, schreibt die «Basler Zeitung».

– Der Neubau des Architekturbüros Baumann Roserens für ein neues Pflegezentrum in Samedan ist «höchst umstritten», schreibt die «Südostschweiz».

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