Das AKW Mühleberg. Fotos: Wikimedia Commons

Einfluss auf Schweizer AKW-Pläne

Die Atomkatastrophe in Japan bringt die Schweizer Pläne für neue AKWs ins Wanken. «Die Zäsur des 11. März» in der Schweizer Presse.

Japan könne in der Schweiz «durchaus das Schicksal neuer Atomkraftwerke besiegeln», so Politologe Michael Hermann in einem Beitrag im «Tages-Anzeiger» und im «Bund», der die Stimmen von zahlreichen Exponenten wiedergibt. Geplant ist der Ersatz der Kernkraftwerke Mühleberg und Benznau. Es sei nun schwerer denn je, «die ohnehin skeptische Öffentlichkeit noch von den Vorteilen dieser Technologie zu überzeugen», schreibt Chefredaktor Markus Spillmann in der «NZZ». Auf die kritischen Äusserungen des freisinnigen Ständerats und Verwaltungsrats des AKW Leibstadt, Rolf Büttiker, in der Sonntagspresse geht nebst anderen auch die «Basler Zeitung» ein.

Weitere Meldungen:

– Im Oberengadin ist das Klima zwischen Einheimischen und Zweitwohnungsbesitzern vergiftet: Die «Südostschweiz» über eine missglückte Aussprache vom Wochenende.

– Die «Basler Zeitung» thematisiert in der Verkehrspolitik die vom Nationalrat debattierte Pflicht, Buslinien öffentlich auszuschreiben.

– Lange vor Obwalden hat die Gemeinde Igis bei Landquart eine Sonderwohnzone für Reiche eingeführt. Der erhoffte Zuzug guter Steuerzahler ist aber ausgeblieben, wie die «Südostschweiz» berichtet.

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