Eines der aktuellen Hochhausprojekte in Basel: Der Claraturm.

«Eine wirkliche Hochhauspolitik fehlt»

Die Architekten Fredy Rellstab und Martin Stettler vom Schweizerischen Werkbund nehmen in der «Basler Zeitung» Stellung zur Baselstädtischen Hochhauspolitik.

Die Architekten Fredy Rellstab und Martin Stettler vom Schweizerischen Werkbund nehmen im Interview mit der «Basler Zeitung» Stellung zur Baselstädtischen Hochhauspolitik. «Was meiner Meinung nach fehlt, ist ein übergeordnetes Leitbild für die Stadtentwicklung. Das Planungsamt reagiert auf Einflüsse von aussen, anstatt die Vorgaben selber zu erarbeiten. Eine wirkliche Hochhauspolitik fehlt», erklärt Stettler. Ein sorgfältig ausgearbeitetes und breit abgestütztes Stadtentwicklungskonzept sei eine unabdingbare Basis dafür, wichtige planerische Entscheide fällen zu können. Die Architekten kritisieren den Claraturm als Beweis, dass man sich eine x-fache Ausnutzung auf einen Grundstück durchaus erkaufen könne. Zurückhaltend geben sie sich beim Roche-Turm: «Roche wie auch Novartis geniessen einen Sonderstatus in Basel – dies ist eine Realität, welche es zu akzeptieren gilt.»

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– Das «House of One» in Berlin soll – anders als das Berner «Haus der Religionen» – allein von den monotheistischen Religionen getragen werden. Die «NZZ» berichtet.

– Der weltweite Bauboom macht Sand zum begehrten Gut. Der Raubbau ist so krass, dass Inseln verschwinden, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Studienplätze für Game-Design an der Zürcher Hochschule der Künste sind begehrt, zunehmend auch bei Frauen, schreibt der «Tages-Anzeiger». (Artikel nicht online)

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