Die Seefeldisierung wird sich laut dem «Tages-Anzeiger» auf weitere Quartiere ausdehnen: Blick Richtung Bahnhof Tiefenbrunnen. Fotos: Roland zh via Wikimedia

Eine halbe Million

«Zürich wächst, wird jünger und deutscher», titelt der «Tages-Anzeiger». 2025 werden in der Stadt eine halbe Millionen Menschen leben. Die Zeitung blickt in die Zukunft und sagt, was zu tun ist, «damit Zürich kein Monaco wird.»

«Zürich wächst, wird jünger und deutscher», titelt der «Tages-Anzeiger». 2025 werden in der Stadt eine halbe Millionen Menschen leben. Die Zeitung blickt in die Zukunft und sagt, was zu tun ist, «damit Zürich kein Monaco wird». Die Stadt könne die Gentrifizierung nur zum Teil mit dem Bau von Genossenschaftshäusern korrigieren. «Umso wichtiger wird es auch für das lokale Gewerbe, sich genossenschaftlich zu organisieren», so die Zeitung. Mit den vielen Menschen erhöht sich der Pendlerverkehr. «Also muss der Metropolitanraum Zürich das Wachstum planen, um das Wuchern zu verhindern.» Doch Krokodil-Architekt Matthias Müller ist skeptisch: Schweizer würden der Planung misstrauen und sie als verordnet und technokratisch erleben. «Mit unserer kleinen Mentalität kommen wir bei grossen, vernetzten Problemen nicht weiter», konstatiert Müller. Um das Problem zumindest im Kleinen in den Griff zu kriegen, zeigt der «Tages-Anzeiger» auf, wie man seine Wohnung mit Schrankbett und Klappstuhl verdichten kann.

Weitere Meldungen:


– Der «Tages-Anzeiger» kommentiert den Hafenkran am Limmatquai in Zürich und fragt: «Ist ein Biedermann, wem das Projekt missfällt?»

– Der Ersatzneubau von Peter Märkli für die Genossenschaft Im Gut in Zürich überrascht durch zeitlose Eleganz, findet die «NZZ». Der Architekt traue Wiedikon eine grossstädtische Geste zu.

– Die «NZZ» spricht mit dem britischen Designer Tom Dixon über die Möglichkeiten des Designs in einer globalisierten und digitalisierten Welt. «Es gibt in Grossbritannien immer noch eine bestimmte Eigenwilligkeit und Individualität, die vom Mainstream weit weg ist», sagt der Londoner Möbeldesigner.

– Die Therme Vals kauft Wohnungen und Land für drei Millionen Franken ein, meldet die «Südostschweiz». Die Transaktion irritiert im Dorf, da die Beschwerde um den Verkauf an Remo Stoffel noch hängig ist.

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