So soll die ‹CitÖ de Vin› von Jean-Frédéric Luscher aussehen. Fotos: ©domimages.ch

Eine ‹Cité du Vin› in Rolle

Jean-Frédéric Luscher entwirft für den Weinhändler Schenk eine neues Produktionszentrum. «24heures» berichtet. Ausserdem in der Presse: der Casinopark Herisau, der Pfauensaal und die Neue Nationalgalerie.

Der Architekt Jean-Frédéric Luscher hat für den grössten Schweizer Weinhändler Schenk im Waadtländischen Rolle eine neue Produktionsstätte mit Verkaufsraum und Museum entworfen. «24heures» berichtet. Geplant seien fünf Gebäude, die zusammen eine ‹Cité du Vin› bilden. Er habe verhindern wollen, eine Industriezone neben der Stadt zu bauen, erklärt Luscher gegenüber «24heures». Darum füge sich das Projekt ins geplante Wohnquartier ein. Das neue Zentrum verwende keine fossile Energie, sondern beziehe den Strom aus einer Photovoltaikanlage und mittels Wärmepumpen aus dem See. Zudem werde das CO2 aus der Alkoholfermentation wiederverwertet und in Natriumbikarbonat umgewandelt.

Weitere Meldungen:

– «Yverdon sät für die Biodiversität»: Die Waadtländer Gemeinde präsentiert den Richtplan Natur. Er betrifft nicht nur die gebaute Umgebung, schreibt «24heures».

– Sonja Grigo und Franco Pajarola haben den 125 Jahre alten Plantahof in Landquart instandgesetzt. Nach zwei Jahren Bauzeit ist das Schulgebäude des Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrums eröffnet worden. Die «Südostschweiz» berichtet.

– «So könnte der Casinopark Herisau in Zukunft aussehen»: Das Atelier tp tijssen und Preller Landschaftsarchitekten gewinnen den Projektwettbewerb für die Aufwertung des Casinoparks in Herisau. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– «Baugesuch für ‹Chez Fritz›-Hochhaus eingereicht»: Für das Hochhausprojekt in Buchs sollen 60 Millionen Franken verbaut werden, der Turm wird 64 Meter hoch. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– Der Werber David Schärer wünscht sich für das Schauspielhaus Zürich einen Neubau. Verleger Matthias Ackeret hingegen will den Pfauensaal retten. Der «Tages-Anzeiger» hat zum Streitgespräch vor Ort geladen.

– Die Neue Nationalgalerie in Berlin öffnet nach sechs Jahren Sanierung wieder seine Tore. «Eine Neupräsentation der hauseigenen Sammlung will es dabei allen recht machen», schreibt die «NZZ».

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