Hary Gugger nimmt zu der Laba-Zukunft in Basel Stellung.

Ein Weggang aus Basel in Raten

Nach der ETH wird auch die EPFL ihre Basler Niederlassung auflösen. In der «AZ» nimmt Laba-Gründer Harry Gugger Stellung: «Es macht keinen Sinn, die Studenten hierher zu beordern, wenn keine Möglichkeit zur Begegnung mit den Zürcher Kollegen gegeben ist.»

Ein Weggang aus Basel in Raten: Nach der ETH wird auch die EPFL ihre Basler Niederlassung auflösen, berichtet die «AZ» (Artikel nicht online). Jacques Herzog und Pierre de Meuron nähern sich dem Pensionsalter. Auf Ende Juli endet ihre Doppelprofessur für Entwurfsarchitektur an der ETH und damit schliess auch das ETH-Studio in Basel. Auch die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) unterhält in Basel ein Architekturstudio, das Laboratory Basel (Laba). EPFL-Professor und Laba-Gründungsdirektor ist Harry Gugger. Dieser war jahrelang Weggefährte und mit Christine Binswanger erster Partner von Herzog und de Meuron. Er sagt auf Anfrage: «Meine ordentliche Pensionierung erfolgt im Herbst 2021 und falls nichts Unerwartetes geschieht wird dann auch Laba Geschichte sein.» Und weiter: «Es macht keinen Sinn, die Studenten hierher zu beordern, wenn keine Möglichkeit zur Begegnung mit den Zürcher Kollegen gegeben ist.»

Weitere Meldungen:
 

– Wie soll Zürich weiterwachsen? Katrin Gügler, die Direktorin des Amts für Städtebau, sieht sich nicht als einsame Stadtbaumeisterin, erklärt sie in der «NZZ» (Artikel nicht online).
 

– An der Architekturbiennale in Venedig zeigten so viele Bündner Architekten wie noch nie ihr Können, schreibt die «Südostschweiz». 
 

– «Die Insel wird zum Landspital» berichtet der «Bund» von der gestrigen Einweihung des Theodor-Kocher-Hauses und des neuen Inselparks.
 

– In Luzern Süd ist nun auch ein Neubau für 138 Studenten geplant. Bauherrin ist eine Luzerner Stiftung, meldet die «LZ».

 


– Diesen Sonntag stimmt das Wallis über die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele ab. Die Skepsis in der Bevölkerung ist gross – auch weil unklar ist, welche Folgen der Grossanlass wirklich hätte, schreibt die «WOZ».
 

– Die ETH und die Startup-Szene in Zürich hoffen, vom Formel-E-Anlass am Sonntag zu profitieren. In Sachen Elektromobilität könnte der Standort Zürich noch an Dynamik zulegen, meint die «NZZ».

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