Das Attisholz-Areal bei Solothurn ist eine der grössten Industriebrachen der Schweiz – und eine der aufregendsten, schreibt die «NZZ». Fotos: Rolf Siegenthaler

Ein städtisches Dorf auf dem Attisholz-Areal

Das Attisholz-Areal bei Solothurn ist eine der grössten Industriebrachen der Schweiz – und eine der aufregendsten, schreibt die «NZZ».

«Heute ist das Attisholz-Areal eine der grössten Industriebrachen im Land, je nach Quelle sogar das grösste Entwicklungsgebiet der Schweiz», schreibt die «NZZ». Dennoch hätten in der Baubranche einige die Stirn gerunzelt, als das Immobilienunternehmen Halter AG 2016 das gesamte Gebiet erwarb. «Seine Pläne im Attisholz sind kühn: 1200 Wohnungen für 2400 Personen und 1500 Arbeitsplätze in Bereichen wie Dienstleistungen, Gewerbe, Gastronomie.» Gerade weil Halter langsam vorgehe, werde sich der Charakter des städtischen Dorfs, das hier entsteht, in den nächsten Jahrzehnten immer wieder verändern, meint die «NZZ». Kanton und Gemeinde müssten sich für ein solch unorthodoxes Projekt besonders engagieren. Man müsse im Rahmen des Rechts kreativ sein, sonst werde es nicht gehen. «Bevor tatsächlich gebaut werden kann, muss die Nutzungsplanung bewilligt werden. (...) Und so sind es momentan immer noch Zwischennutzungen, die das Areal prägen und bekannt machen sollen: Kunst, Bars, Partyräume.»

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