Silbern glänzt agps architecture bald in Zürich Affoltern. Fotos: Stadt Zürich

Ein Nicht-Leuchtturm für Zürich-Nord

Die «NZZ» und der «Tages-Anzeiger» präsentieren den Siegerentwurf für das neue Schulhaus Blumenfeld in Zürich-Affoltern. Das liebe Geld ist Hauptthema.

Die «NZZ» und der «Tages-Anzeiger» präsentieren den Siegerentwurf für das neue Schulhaus Blumenfeld in Zürich-Affoltern. Der nur zweigeschossige Bau von agps architecture soll 8 Grundstufenklassen, 12 Primarschulklassen und einen Hort für 300 Kinder aufnehmen. Eine Dreifachturnhalle wollen die Architekten neben das Schulhaus unterirdisch anlegen, darauf Sportplätze. Agps werden mit ihrer 36 Mio. Franken günstigen International School in Adliswil für 450 Schülern als Vorzeigesparer präsentiert. Der «Tages-Anzeiger» fragt: «Weshalb kostet das Schulhaus Blumenfeld mit etwa gleich vielen Schülern fast doppelt so viel?», nämlich 9,5 Mio. Franken. Die «NZZ» meint, ein «Leuchtturm», wie das Schulhaus Leutschenbach, würde die geplante Schule nicht. Die Kosten sind Thema und werden es bleiben.
Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge: 23. 3. bis 3. 4. In der Tramonthalle, Robert-Maillart-Strasse 18, Zürich-Oerlikon

Weitere Meldungen:

- Die «Neue Zürcher Zeitung» berichtet vom «Finnischen Frühling» in Winterthur, einer Plattform für Architektur, Film, Literatur und Theater. Das Symposium «Holz im urbanen Umfeld – Lernen von Finnland?» findet am 22. 3., 17-20 Uhr statt.
 
- Der «Tages-Anzeiger» und der Bund berichten mit dem gleichen Artikel über Oscar Niemeyers Kulturzentrum im nordspanischen Avilés. (Wichtig genug für den Lead: «Unterstützt wird es von Woody Allen, Brad Pitt und Kevin Spacey.»)

- Die «Südostschweiz» berichtet von einem Vorgeschmack. Den gab der Architekt Hansruedi Marti vom Buch «Verborgen, vertraut. Architektur im Kanton Glarus von 1900 bis heute». Beim Historischen Verein Glarus sprach er von Themen und Vertreter und von vielen Häusern.

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