Das Musée cantonale des Beaux-Arts integriert einen Überrest der Lokremise, die es ersetzt. Fotos: zVg

Ein Museum im Herzen der Stadt

Der Wettbewerb für das kantonale Kunstmuseum beim Bahnhof Lausanne ist entschieden, meldet die «Basler Zeitung». Die Architekten Fabrizio Barozzi und Alberto Veiga aus Barcelona überzeugten die Jury mit einem schlichten Backsteinvolumen.

2008 haben sich die Waadtländer gegen ein Kunstmuseum am See ausgesprochen. Nun ist der Wettbewerb für den zweiten Anlauf auf dem Areal der heutigen Lokremise beim Bahnhof Lausanne entschieden, meldet die «Basler Zeitung». Die Architekten Fabrizio Barozzi und Alberto Veiga aus Barcelona überzeugten die Jury mit einem schlichten Backsteinvolumen. «Das Projekt bewahrt die Atmosphäre des Industriebaus, den es ersetzt», meint Jurypräsident Olivier Steimer. Das neue Museum verspricht ein neues Stück Stadt zu schaffen, freut sich die «24 heures». Im Interview mit der Zeitung meinen die Architekten: «Die Bürger können sich einen Raum wieder aneignen, der komplett verloren war für die Stadt.» Nimmt das Projekt dieses Mal die politischen Hürden, sollen sich um das Kunstmuseum zwei weitere Museen ansiedeln.

Weitere Meldungen:

– Die Gotthard-Bergstrecke soll nach der Eröffnung des Basistunnels nicht stillgelegt werden. Regionalzüge auf der alten Linie würde den Tälern am Gotthard neue Impulse vermitteln, meint die «NZZ».

– Die «NZZ» zeigt ein Wohnhaus an der Röntgenstrasse in Zürich von Fuhrimann Hächler Architekten. «Der Neubau aus Sichtbeton spricht leise Töne und passt sich perfekt in die Umgebung ein.»

– Die «NZZ» porträtiert die Madrider Architekten Luis Mansilla und Emilio Tunón. Die beiden Spanier wurde durch Museumsbauten in Castelló de la Plana und León bekannt. «Heute werden sie als Stars gefeiert.»

– Der Nationalrat will den Umweltverbänden das Beschwerderecht beschneiden, um Anlagen für erneuerbare Energie ungehindert auszubauen. Falls der Ständerat gleich entscheidet, will die Stiftung Landschaftsschutz das Referendum ergreifen, meldet der «Tages-Anzeiger».

– Das Bieler Gymnasium Strandboden wird saniert. Ein geforderter Planungsstopp hatte im Grossen Rat keine Chance, berichtet der «Bund».

– Die Designerin Laura Pregger gibt Alltagsgegenständen eine neue Funktion, schreibt die «Basler Zeitung». Die Galerie DW1 in Basel zeigt ihre Porzellanarbeiten.

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