Modell des Projekts «Trèfle» von Pool Architekten für den Fachhochschulcampus in Biel.

Ein Leuchtturm für den Kanton

Pool Architekten aus Zürich haben den Wettbewerb für den Neubau des Bieler Fachhochschulcampus gewonnen. «Der Bund» berichtet über das Projekt des 264-Millionen-Baus, der dereinst die Bereiche Architektur, Holz, Bau, Technik und Informatik vereinen soll. Und er zeigt die Erwartungen, die Stadt und Region Biel in das Vorhaben setzen.

Ein «Projekt, wie es besser nicht sein könnte», ein «Leuchtturm für den Kanton Bern» und ein «Meilenstein für die Entwicklung von Biel», so lobten laut «Bund» die Verantwortlichen das Wettbewerbsergebnis für den Neubau des Bieler Fachhochschulcampus. Pool Architekten aus Zürich haben den Wettbewerb mit 54 teilnehmenden Büros gewonnen. «Der Bund» berichtet über das Projekt des 264-Millionen-Baus, der dereinst die Bereiche Architektur, Holz, Bau, Technik und Informatik vereinen soll. Und er zeigt die Erwartungen, die Stadt und Region Biel in das Vorhaben setzen. Der Campus werde den «Charakter der Stadt entscheidend verändern», meinte Stadtpräsident Erich Fehr in der Zeitung.

Weitere Meldungen:


– Die «Basler Zeitung» berichtet von einem Rundgang zu Baudenkmälern der 1950er- und 1960er-Jahre in Basel. Denkmalpfleger Daniel Schneller und Bauberater Reto Biel erläuterten die Qualitäten der Nachkriegsarchitektur und versuchten, deren schlechten Ruf aufzupolieren.


– In St. Moritz plant die Klinik Gut einen Neubau und ein Gesundheitshotel. Dagegen wehren sich die benachbarten Hotels Palace und Kulm. Sie stören sich insbesondere an der Gebäudehöhe, die die Aussicht aus ihren Häusern beeinträchtige, schreibt das «Bündner Tagblatt». Für die Klinik sei es eine Schicksalsfrage: Wenn sie nicht bauen könne, müsse sie St. Moritz verlassen, meinte Klinik-CEO Adrian Urfer. Am 18. Oktober findet eine Volksabstimmung statt.


– In der «Neuen Zürcher Zeitung», die in den letzten Wochen den Zürcher Stadtrand unter die Lupe genommen hatte, fordert Adi Kälin von der Politik Weitblick: «Zürich grösser denken». Damit meint er nicht eine neue politische Struktur oder eine dritte Eingemeindung («diese Ansätze zielen an der Realität vorbei»), sondern eine engere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden.


– Im Bericht der «24 heures» über den Umbau des Nationalbank-Gebäudes in Bern geht es nicht um die Architektur, sondern um «les cachotteries», die Geheimniskrämerei, die die SNB um die Kosten des Grossprojekts macht.


– Nach fünfwöchiger Sperrung fahren ab dem Wochenende die Trams wieder über das Bellevue in Zürich. Dafür ist das Central, ein anderer neuralgischer Knoten im städtischen Verkehrsnetz, vom Samstag- bis Montagmorgen gesperrt. Die Verkehrsbetriebe müssen die Gleise notfallmässig reparieren, weil ein Rekurs der Automobilverbände und der City-Vereinigung die geplante Sanierung verzögerte. Diese findet nun 2017 statt.


– Das «Basler Dybli» war die erste dreifarbig gedruckte und zudem geprägte Briefmarke der Welt. Und die dritte Briefmarke überhaupt. Dieses Jahr feiert das «Dybli» seinen 170. Geburtstag, die «Basler Zeitung» berichtet.

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