Minimaler Energieverbrauch: Das Eawag-Gebäude «Forum Chriesbach» in Dübendorf. Fotos: Eawag

Effizienz statt Sparen

Seit 25 Jahren setzt sich das Forum Energie Zürich für eine nachhaltige Energiepolitik ein. Der Verein stehe für den Wandel in der Energieberatung, schreibt die «NZZ». «Nicht mehr Sparen steht im Vordergrund, sondern Effizienz.»

Der Umgang mit Energie habe sich gewandelt, so die Zeitung. «Wir brauchten lange, um zu realisieren, dass die Aufforderung zum Energiesparen nicht gut ankommen – die Schweizer wollen sich nicht einschränken», meint Andreas Baumgartner, Geschäftsführer des Vereins. Seit 1999 zielt das Forum darum auf Fachleute und nicht mehr auf Endverbraucher. «Nicht Hausbesitzer sollen sparen, das Haus soll schon gar nicht viel Energie brauchen», so die «NZZ». Potenzial besteht laut Beat Kämpfen, Präsident des Forums, bei Gebäudesanierungen. Er kritisiert die Rolle des Staates: Für Kämpfen ist die auf Einzelmassnahmen ausgerichtete Subventionspolitik «ein totaler Unsinn», da so eine gesamtheitliche Planung umgangen werde. «Die Hausbesitzer nehmen das Geld dankbar an, sparen sich den Planer – und bereuen dies einige Jahre später, weil diese Massnahmen nicht in eine Gesamterneuerung passt.»

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– Als erste Gemeinden Graubündens verfügen Davos und Klosters über kartografische Solarkataster. «Die Pläne geben Aufschluss, welche Dächer sich zur Nutzung von Sonnenenergie eignen», schreibt die «Südostschweiz».

– In Bern sind die Prix Photo 2011 vergeben worden, meldet der «Tages-Anzeiger». Den ersten Preis erhielt das Team Thomas Rousset und Raphaël Verona für eine Fotoserie aus La Paz.

– Der Zürcher Gemeinderat will einen Veloweg über die Hardbrücke bauen. Doch weil der Stadtrat nicht vorwärts macht, nimmt das Parlament die Planung selber in die Hand. Die «NZZ» berichtet.

– Wird in Zürich zu teuer gebaut? Die «NZZ» erörtert diese Frage mit den beiden Gemeinderäten Davy Graf (SP) und Marc Bourgeois (FDP) mit Blick auf die Abstimmung zum Vulkanplatz in Altstetten.

– Der «Bund» berichtet von einer Baustellenführung durch den unterirdischen Kreisel am Wankdorfplatz. Ab April rollen die Autos, das Tram kommt wohl später als geplant.

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