Die Umrisse des Postparcs am Berner Bahnhof sind schon gut zu erkennen. «Welle 7» wird das Gebäude rechts des Gleisfeldes dereinst heissen, wenn die Migros sich darin einrichtet. Fotos: Ramseier Bauunternehmung, Bern

Die Welle 7 von Bern

Es war Abstimmungswochenende, und so sind die Zeitungen voll von Resultaten und Analysen. Aber es gibt auch anderes zu berichten. So meldet der «Bund» Details zum Einzug der Migros in den Postparc am Bahnhof Bern.

Es war Abstimmungswochenende, und so sind die Zeitungen voll von Resultaten und Analysen. Aber es gibt auch anderes zu berichten. Im «Bund» von heute ist es nur eine kurze Meldung, denn bekannt ist es schon seit April: Die Migros Aare zieht in den Postparc West am Berner Bahnhof ein. Nun gab die Migros weitere Details bekannt: «Welle 7» wird das neue Zentrum heissen. Es um fasst auf 8 Etagen 10'000 Quadratmeter und bietet einen Mix aus Einkaufen, Gastronomie, Bildung, Dienstleistungen und Business. Unter anderem konzentriert die Klubschule Migros hier die drei Berner Standorte zur grössten Klubschule der Schweiz.

Insgesamt umfasst der Postparc drei Gebäude – Postparc West, Postparc Mitte, Postparc Hochhaus – die an Stelle der ehemaligen Schanzenpost entstehen. Die ersten Mieter werden 2015 in die von Architekt Andrea Roost entworfenen Gebäude einziehen. Bauherrin ist die Postfinance.


Weitere Meldungen:


– Der «Bund» berichtet über das Abstimmungsergebnis zur Stadtberner Wohninitiative. Sie erhielt mit 72 Prozent Ja eine hohe Zustimmung. Nun muss bei Neu- und Einzonungen mindestens ein Drittel der Fläche mit preisgünstigen Wohnungen bebaut oder an gemeinnützige Wohnbauträger abgegeben werden. Die Gegner geben sich jedoch noch nicht geschlagen und halten an ihrer Einsprache fest.

– 51,64 Prozent der Basler Stimmbürger lehnten das Erlenmattram zwischen dem Badischen Bahnhof und dem Riehenring ab. 68 Millionen Franken für 1,2 Kilometer Tram waren offenbar zuviel. Ebenfalls abgelehnt wurden weitere elf Millionen Franken für die Neugestaltung des Vorplatzes des Badischen Bahnhofs. Darüber berichtet die «Basler Zeitung» («BaZ»).

– Ebenfalls Nein gesagt hat Basel zum Rheinuferweg zwischen Mittlerer Brücke und Wettsteinbrücke.  Mit 53,93 Prozent lehnten die Stimmenden eine entsprechende Initiative ab. Auch darüber berichtet die «BaZ».

– In Chur wird es keine grossflächige Tempo-30-Zone geben: Mit 81 Prozent Nein-Stimmen lehnte die Stimmbevölkerung eine entsprechende Initiative ab. Das berichtet die «Südostschweiz».

– Das Waadtländer Weingebiet Lavaux wird mehr geschützt, aber nicht so stark, wie es Franz Aber mit seiner kantonalen Volksinitiative «Sauver Lavaux» verlangt hatte. Rund zwei Drittel der Stimmenden sagten dazu Nein – und ebenfalls zwei Drittel sagten Ja zum Gegenvorschlag des Kantons. Die «Neue Zürcher Zeitung» berichtet darüber kürzer, «24 heures» länger.

– Ein Abonnement für den öffentlichen Verkehr in Genf kostet künftig 500 statt 700 Franken pro Jahr. Mit 53,8 Prozent Ja wurde eine entsprechende Initiative angenommen. Das meldet die «NZZ».

– Und ebenfalls in der «NZZ» und auch im «Tages-Anzeiger»: Der Rhein wird nicht höher gestaut, die Quote liegt bei 390,8 Meter, wie sie vom Volk 1970 beschlossen wurde.

– Beide Zürcher Zeitungen berichten auch über das Ja zum 50-Millionen-Kredit für 16 Schulpavillons des Typs Züri-Modular. Dieser wurde von Bauart Architekten entwickelt und kommt seit 1998 zum Einsatz.

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