Fotografie aus der Ausstellung «Mock-up» im Schweizerischen Architekturmuseum am Steinenberg in Basel. Fotos: David K. Ross / S AM

«Die Stadt ist auch ein Museum»

Die «NZZ» schreibt über die Notwendigkeit eines neuen Architekturmuseums. Ausserdem in der Presse: AUE baut Basler Vorzeigeobjekt und Zürcher Stadtrat will Klimasubventionen bei Leerkündigungen streichen.

Das Zentrum für künstlerische Nachlässe (ZKN) stellte an ihrer Veranstaltung vor drei Wochen die Frage, ob die Schweiz ein (neues) Architekturmuseum brauche? Die «NZZ» berichtet. So sei Architektur sammeln und zeigen schwieriger, als man vorerst denken könnte. Architektur lasse sich nur in Repräsentationen und Übersetzungen an die Wand hängen oder in einem Raum aufstellen. «Trotzdem benötigt die im Alltag allgegenwärtige Architektur genauso wie die Kunst auch Räume der Reflexion», argumentierte Madeleine Schuppli von Pro Helvetia an der Veranstaltung und schloss so am emeritierten Kunstgeschichtsprofessors Stanislaus von Moos an: «Architektur gehört in den Alltag. Die Stadt selbst sei der wichtigste aller Orte, in denen Architektur ausgestellt werden kann». In jeden Fall sei die Finanzierung die grösste Hürde für ein neues Museum, schreibt die Zeitung. So hat das Bundesamt für Kultur dem (real existierenden) Schweizerischen Architekturmuseum vor vier Jahren schon 300 000 Franken Unterstützung gestrichen: «Wer aber, wenn nicht das Bundesamt für Kultur, soll solche Kooperationen finanzieren?»

Weitere Meldungen:

– «Das AUE hat sich ein Vorzeigeobjekt gegönnt, wie es sich die Privatwirtschaft kaum leisten kann»: Für 18,31 Millionen Franken gibt es unter anderem eine Photovoltaikfassade –  «die beste Standardware, die derzeit auf dem Weltmarkt zu haben ist», schreibt die «Basler Zeitung» heute.

– «Stadt Zürich will Leerkündigungen verhindern»: Die Stadt Zürich bezahlt keine Klimasubventionen für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mehr, wenn sie beim Ersatz einer alten Ölheizung die Mieter oder Mieterinnen rauswerfen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Das virenfreie Schulzimmer»: Die Pandemie hat gezeigt, wie schlecht es um die Luft in Schulen und Büros steht. Eine Gruppe pensionierter Wissenschaftler arbeitet an der Lösung des Problems, schreibt der «Tages-Anzeiger».

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