David Chipperfield Fotos: Martin Godwin

«Die Schweiz schätzt architektonische Werte»

«Die Schweiz ist einer der letzten Orte auf der Welt, an denen architektonische Werte noch geschätzt werden», sagt der Architekt David Chipperfield im Interview mit der «NZZ».

Die «NZZ» bringt in der heutigen Ausgabe ein langes Interview mit dem britischen Architekten David Chipperfield, der die 13. Architekturbiennale Venedig kuratiert.  Themen sind die Biennale und die Bedeutung des architektonischen Dialogs. Chipperfield, der auch mehrere Schweizer Architekten nach Venedig geladen hat, spricht aber auch über die Architektur in der Schweiz: «Manchmal höre ich, dass sich meine Schweizer Kollegen beklagen. Da kann ich nur sagen, dass es dafür keinen Grund gibt. Verglichen mit dem Rest der Welt, leben sie in einem Paradies. Die Schweiz ist einer der letzten Orte auf der Welt, an denen architektonische Werte noch geschätzt werden.»

Weitere Meldungen:

– In den Räumen des ehemaligen Café «El Greco» am Zürcher Limmatplatz wird voraussichtlich noch im Mai das «Café Lang» eröffnet. Die «NZZ» berichtet.

– «Wenn es ideal läuft, schaffen wir die 60 Meter in 15 Stunden», sagt Projektleiter Rolf Iten im «Tages-Anzeiger» über die Verschiebung des MFO-Gebäudes in Zürich-Oerlikon.

– Im Städtchen Orbe im Kanton Waadt wohnen 6'000 Menschen. Drei Neubauprojekte sollen aus Orbe nun eine Stadt mit mehr als 10'000 Einwohnern machen. «24heures» berichtet.

– Die Leserinnen und Leser der «Basler Zeitung» wählen den Publikumssieger des Faktor-5-Preises. Gesucht sind ökologische Projekte aus dem Trinationalen Eurodistrict Basel.

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