Die Restaurierung der Wand- und Deckenmalereien im Innern der Villa – hier im Damenzimmer. Fotos: Kantonale Denkmalpflege

Die Renovation schreitet voran

Restauratoren retten die Villa Patumbah im Zürcher Seefeld vor dem Zerfall. Das Gebäude wird für 15,5 Millionen Franken renoviert. Dabei kommen immer wieder Kostbarkeiten zum Vorschein, berichtet der «Tages-Anzeiger». Beim Bau der Villa vor knapp 130 Jahren wurden Materialien verwendet, die für Zürcher Verhältnisse unüblich sind.

Restauratoren retten die Villa Patumbah im Zürcher Seefeld vor dem Zerfall. Das Gebäude wird für 15,5 Millionen Franken renoviert. Dabei kommen immer wieder Kostbarkeiten zum Vorschein, berichtet der «Tages-Anzeiger». Nach dem Abschluss der verschmutzenden Arbeiten startet nun die eigentlichen Restaurierungsarbeiten an den Fassaden und an den Wand- und Deckenmalereien im Innern. Beim Bau der Villa vor knapp 130 Jahren wurden Materialien verwendet, die für Zürcher Verhältnisse unüblich sind – etwa Carrara-Marmor, Veroneser Kalkstein und die damals gerade neu aufkommende Keim'sche Mineralmalerei. Die damit verbundenen Schadenbilder sind im Kanton Zürich und in der Schweiz nicht geläufig. Nun beurteilen und evaluieren auch ausländische Fachleute die Konservierungsmassnahmen. Die Materialien müssen von Jahrzehnte altem Schmutz und Vergipsungen gereinigt und so aufgearbeitet werden, dass künftig ein ständiger Unterhalt mit einfachen Mitteln möglich ist.

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– Bruno Giacometti feiert heute seinen 104. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt die «NZZ» seine Kirche in Zürich Riesbach, die erste ökumenische Kirche der Schweiz.

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– Ebenfalls in der «Südostschweiz»: die Gemeinde Glarus Süd schafft eine Stelle für Standortförderung. Gemeindepräsident Thomas Hefti erklärt, warum es sie braucht und was sich die Gemeinde damit erhofft.

– Niederländische Städtebauer hinterlassen in der Schweiz ihre Spuren. Die «NZZ» portraitiert zwei davon.

– Über giftige Substanzen in Textilien schreibt die «BaZ». Auch Nike und Puma seien betroffen.

– «Der Bund» berichtet über das Projekt «Schlossareal Köniz» als Zentrum der Begegnung und Kultur. Im Dezember wird darüber abgestimmt.

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