In Zürich spielt der Immobilienmark verrückt. Fotos: Nick / Wikipedia

Die Preise steigen – eine Blase aber ist keine in Sicht

In der Stadt Zürich sind die Immobilienpreise innert weniger Jahren massiv gestiegen – und mit ihnen die Mieten, schreibt der «Tages-Anzeiger». «In manchen Quartieren wird die Bevölkerung in den nächsten Jahren ausgetauscht.»

In der Stadt Zürich sind die Immobilienpreise innert weniger Jahren massiv gestiegen – und mit ihnen die Mieten, schreibt der «Tages-Anzeiger». «In manchen Quartieren wird die Bevölkerung in den nächsten Jahren ausgetauscht.» Für Urs Hausmann von Wüest & Partner ist klar: «In Zürich können die Eigentümer von Wohnliegenschaften fast nichts falsch machen.» Investoren würden sich vor allem für jene Quartiere interessieren, in denen sie die grössten Veränderungen erwarten, so Hausmann. Dazu zählt er das Gebiet an der Weststrasse, den Zürichberg oder Altstetten. Trotz der steigenden Preise tendiere das Risiko für eine Immobilienblase gegen null. Die Käufer in Zürich seien nicht bereit, für eine Wohnung jeden Preis zu bezahlen wie etwa in Genf, so Hausmann: «Wirklich spannend wird es in ein bis zwei Jahren, wenn Hypotheken mit längerer Laufzeit auslaufen und Refinanzierungen anstehen.»

Weitere Meldungen:

– Die AKW-Frage mobilisiert wieder die Massen, wie die sonntägliche Demonstration zeigte. Rund 20'000 Personen nahmen an der Kundgebung «Menschenstrom gegen Atom» im Aargau teil, berichtet die «NZZ».

– Der Rohbau des Zürcher Durchgangsbahnhofs Löwenstrasse ist in vollem Gange. Die «NZZ» zeigt, wie die Bauarbeiter tief im Grundwasser unter der Sihl betonieren.

– Alle sprechen von Verdichtung, doch seit Jahren steigt der Pro-Kopf-Verbrauch von Wohnfläche. Die «NZZ» analysiert die Zunahme der Single-Haushalte als Sinnbild dieser Entwicklung.

– Die «Basler Zeitung» porträtiert den Basler Stadtteil St. Johann: «Kein Quartier hat in den vergangenen Jahren einen derart grossen Wandel erlebt.»

– Das Metropolitan Museum of Art in New York widmet dem britischen Modedesigner Alexander McQueen eine grosse Ausstellung. Sie zelebriert seine Kostüme als Skulpturen und seine Kleider als Kunstwerke, schreibt die «NZZ».

– Der «Tages-Anzeiger» berichtet über dünne, lichtdurchlässige Vorhänge, die Lärm fast so gut absorbieren wie dicke Samtvorhänge, und zeigt die Arbeit des Empa-Akustikers Reto Pieren.

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