Vorgriff auf Kommendes – Planspiel am Künstlerfest 1933, geleitet vom später unter den Nazis erfolgreichen Architekten Siegfried Theiss. Fotos: Architekturzentrum Wien

Die Neuordnung des Ostens

Wien sollte im Dritten Reich eine wichtige territoriale Rolle zukommen. Die radikalen Planungen der Nationalsozialisten sind kaum erforscht. Das Architekturzentrum Wien zeigt erstmals die monumentalen Stadtphantasien, berichtet die «NZZ».

Über die Donaumetropole zur Zeit der Nationalsozialisten in einer Ausstellung des Architekturzentrums Wien berichtet die «NZZ». Seiner Rolle als Hauptstadt Österreichs beraubt, sollte Wien im Dritten Reich eine wichtige territoriale Rolle zukommen. Die radikalen Planungen der Nationalsozialisten sind kaum erforscht. Das Architekturzentrum Wien (AzW) zeigt erstmals die monumentalen Stadtphantasien.

Weitere Meldungen:


- Herzog & de Meuron haben im Helsinki Dreispitz Lager ein Kabinett für ihre Arbeiten eingerichtet, berichtet die «BaZ». Hier eine Kommentar von Andres Herzog (für Abonnenten).

- Der Architekt und Raumplaner Hans Stieger ist im 78. Lebensjahr gestorben. Unvergessen bleiben seine Interventionen zur Umgestaltung des Hauptbahnhofs. «Bern verliert einen raumplanerischen Querdenker», schreibt «Der Bund».

- Ein 100-Meter-Hochhaus soll in Ostermundigen entstehen. Das Gemeindeparlament will im Juli über das Geschäft beraten, schreibt «Der Bund«.

- Das Architekturbüro Staufer & Hasler erhält nächsten Montag den Prix Meret Oppenheim  Preis vom Bundesamt für Kultur, schreibt das «St. Galler Tagblatt».

- Nach Inbetriebnahme der neuen Vorderrheinbrücke in Tavanasa-Danis plant das kantonale Tiefbauamt, die alte Brücke abbrechen zu lassen. Nun wird eine Trägerschaft gesucht, die das historische Baudenkmal übernimmt, schreibt das «Bündner Tagblatt».

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen