Das Siegerprojekt des Mies van der Rohe Award von DeFLAT Kleiburg von NL Architects und XVW architectuur in den Niederlanden. Fotos: XVW architektuur

Die neue Sparsamkeit

Der soziale Wohnungsbau ist wieder im etablierten Architekturdiskurs angekommen – das zeige nicht zuletzt der Mies van der Rohe Award, schreibt die «NZZ».

Seit Ende der achtziger Jahre kommt alle zwei Jahre eine Jury zusammen, um im Namen der EU ein Preisgeld von 60 000 Euro an die Architekten der wichtigsten fertiggestellten Bauten sowie einen Nachwuchspreis zu vergeben. In den vergangenen Jahren wurden in diesem Rahmen meist prestigeträchtige Bauten geehrt: Konzerthallen, Museen oder Sportstätten, auch Verkehrsbauten wie Flughäfen oder Bahnhöfe. Nun aber überzeugten zwei Wohnbauten: DeFLAT Kleiburg von NL Architects und XVW architectuur in den Niederlanden sowie das Navez Social Housing von MSA/V+ in Belgien, die den Young Talent Architecture Award erhielten. Mehr dazu in der «NZZ».

Weitere Meldungen:

– Am Ostgrat der Jungfrau planen die Jungfraubahnen mit Edelaar Mosayebi Inderbitzin ein «House of Clocks» für 70 Millionen Franken, meldet der «Walliser Boten».

– Die Ausstellung «Social Design» im Museum für Gestaltung in Zürich in der «az».

– Es muss nicht immer Hightech sein, schreibt die «Südostschweiz» und berichtet über ein Referat des Architekten Andrea Rüedi über Solararchitektur.

– In der Graphic Novel «Der Magnet» wird die Therme Vals zum Zentrum mysteriöser Geschehnisse. Eine Rezension im «Tages-Anzeiger».
 

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