«Die Leere braucht Mut»

Der «Tages-Anzeiger» interviewt den Landschaftsarchitekten Walter Vetsch, der den Sechseläutenplatz konzipiert hat. «Diese Grosszügigkeit ist unschweizerisch und unzwinglianisch», meint dieser.

Der «Tages-Anzeiger» interviewt den Landschaftsarchitekten Walter Vetsch, der den Sechseläutenplatz konzipiert hat. «Es braucht Mut, so einem Platz so viel Leere zu lassen und damit die Leere zu kultivieren.» Denn: «Diese Grosszügigkeit ist unschweizerisch und unzwinglianisch.» Vetsch beschreibt den Freiraum als Stadtplatz und nicht als Platz am See. Und dieser solle dem Volk, nicht den Events gehören. Der Platz ist an 180 Tagen im Jahr besetzt. «Das ist für mich immer noch zu viel», so Vetsch. Eigentlich funktioniere der Patz wie eine Eier legende Wollmilchsau, meint der Landschaftsarchitekt: «Er wird allen gerecht.»

Hochparterres Themenheft zum Sechseläutenplatz

Weitere Meldungen:


– Der «Bund» schreibt über Restrisiken von Erdbeben im Kanton Bern. «Über die Erbebentüchtigkeit von Bauten in Privat- und Gemeindebesitz ist wenig bekannt.»
 
– Stadtwanderer Benedikt Loderer kommentiert im «Tages-Anzeiger» den Zürcher Hafenkran. «Kunst? Lass fahren. Dieser Hafenkran ist ein schönes Objekt.»

– Die SBB müssen die Beleuchtung im Bahnhof Oberrieden See deutlich reduzieren, meldet die «NZZ». Dies hat das Bundesgericht entschieden.

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