Der Rosengartentunnel ist Carmen Walker Spähs wichtigstes politisches Projekt, schreibt die «NZZ». Fotos: Christian Senti

«Die Frau mit dem Tunnelblick»

Der Rosengartentunnel ist Carmen Walker Spähs wichtigstes politisches Projekt, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: digitale Baugesuche und die Kulturhaupstadt Rijeka.

Seit 1985 lebt Carmen Walker Späh in Wipkingen, und seither kämpft sie für eine Beruhigung des Quartiers und gegen die Rosengartenstrasse, schreibt die «NZZ» und trifft ihre Wegbegleiter. Der Schritt von der bewegten Quartierbewohnerin zur Politikerin war für Walker Späh naheliegend. Nach einem Abendessen mit Doris Fiala trat sie 1995 der FDP bei. Und auch im Kantonsrat verfolgte sie ihre Tunnelidee konsequent weiter. In der Kommission für Planung und Bau machte sie Druck, schmiedete Allianzen. Gabi Petri, Kantonsrätin der Grünen und VCS-Geschäftsführerin zollt ihr in der Zeitung Respekt: «Sie hat es geschafft, ein persönliches Anliegen aus ihrem Wohnquartier auf die grosse, kantonale Bühne zu bringen und eine Abstimmung zu erzwingen.»

Und auch der «Tages-Anzeiger» schreibt über den Rosengartentunnel: Mit Befürwortern und Gegnern ging es auf eine «Tatortbegehung» vor Ort.

Weitere Meldungen:

– Nach Kritik von bürgerlicher Seite nimmt der St.Galler Stadtrat bei der Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung Verzögerung in Kauf, dafür kann Stadtparlament nun mitentscheiden, meldet das «Tagblatt».

– Zuchwil hat leere Wohnungen zuhauf, in Zug fehlen sie. «Warum stehen viele Wohnungen am falschen Ort», fragt die «LZ».

– Basels Einkaufsmeile «Freie Strasse» soll ab August 2020 für 25 Millionen Franken erneuert werden. Die «BaZ» informiert.

– Mosnang in St.Gallen setzt mit den Schulraumerweiterungen ein Zeichen für die Aussendörfer, schreibt das «Tagblatt». Architekt Florian Schällibaum setzt auf Holzbau und Wiese.

– Als erste Gemeinde am Zürichsee nimmt Richterswil an einem Pilotprojekt des Kantons Zürich teil. Ab Februar kann man Baugesuche digital einreichen und deren Status genau verfolgen, meldet die Print-Ausgabe der «Linth-Zeitung».

– Die Europäische Kulturhaupstadt Rijeka ist verwirrend, schreibt die «NZZ». Spuren der römischen, kroatischen, habsburgischen und italienischen Eroberer und Bürger überlagern sich in der alten Hafen- und Handelsstadt – oder stehen schroff nebeneinander.

 

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