Die «NZZ» sucht die richtigen Rezepte, damit bauliche Verdichtung gelingt. Fotos: Roland zh, Wikimedia

«Dichter kann auch besser sein»

Die «NZZ» sucht die richtigen Rezepte, damit bauliche Verdichtung gelingt. Ausserdem in der Presse: sterbende Dörfer in Frankreich und ein schwimmendes Quartier in Amsterdam.

Statt jedes Verdichtungsprojekt zu bekämpfen, sollten wir uns besser mit der Frage beschäftigen, wie sie gelingen können, schreibt die «NZZ». Wolle man die Wohnqualität steigern, müssten die heutigen Planungsinstrumente angepasst werden. Die Bau- und Zonenordnung würde heute zu wenig Flexibilität bieten. Auf das Areal de ehemaligen Zollfreilagers in Zürich Albisrieden verweisend, mahnt die Zeitung, dass es Stadtplanung aus einer Hand brauche. Die Rolle des Architekten verändere sich mit diesen Aufgaben: «Erneuerung in bewohntem Gebiet heisst, mit den Bewohnern darüber zu diskutieren, was es braucht, damit ein Neubau nicht als feindlicher Übergriff verstanden wird», schreibt die «NZZ».

Weitere Meldungen:

– In Frankreich veröden strukturschwache Landregionen ohne Tourismus. Die «NZZ» fragt, was wirklich passiert, wenn ein Dorf stirbt.

– Zwei Künstler haben die Münzen aus dem Trevi-Brunnen eingeschmolzen und fertigten daraus eine Skulptur für die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni Zürich, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– In Amsterdam feierte ein schwimmendes Quartier Richtfest. Es sei zu hundert Prozent nachhaltig und kreislaufwirtschaftlich organisiert, berichtet «SRF».

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