Der Traum vom Kongresszentrum

Eine frisch gegründeten Interessengemeinschaft will dafür sorgen, dass Zürich auf dem Carparkplatz neben dem Hauptbahnhof ein Kongresszentrum mit 2500 bis 3000 Plätzen bekommt, privat finanziert. «NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten.

Eine frisch gegründeten Interessengemeinschaft will dafür sorgen, dass Zürich auf dem Carparkplatz neben dem Hauptbahnhof ein Kongresszentrum mit 2500 bis 3000 Plätzen bekommt, privat finanziert. An der IG beteiligt sind die Universität, die ETH und viele Wirtschaftsverbände. Der «Tages-Anzeiger» berichtete am Samstag. «Wir wissen um die Schwierigkeiten des Standorts», wird ein Vertreter der IG zitiert. Der zweite Knackpunkt dürfte es für die Interessengemeinschaft sein, einen Investor zu finden, schreibt der «Tages-Anzeiger». Die «NZZ» spricht in der heutigen Ausgabe von der Wiedergeburt eines Traums: «Mit der neu aufgeworfenen Idee eines Kongresszentrums dürfte neben der Frage der Finanzierung – gegen privat finanzierte Grossprojekte machen rot-grüne Kreise in Zürich gerne Opposition – auch die Eignung des Standorts erneut zu reden geben.»

Weitere Meldungen:


– Schweizer Design ist weltberühmt: Eine Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung zeigt nun über 800 Objekte aus den letzten 100 Jahren. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Die SBB sollen auf ihren frei werdenden Arealen keine gemeinnützigen Wohnungen bauen müssen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Die Zweitwohnungsinitiative zeitigt klare Folgen: Im letzten Jahr wurden in Graubünden kaum noch neue Zweitwohnungen bewilligt. Die «Südostschweiz» berichtet.

– In Paris wird die Unternehmensstiftung von Louis Vuitton eröffnet. Der skulpturale Komplex von Frank Gehry dürfte das hauptstädtische Kulturleben bereichern, schreibt die «NZZ».

– Mit städtebaulichen Initiativen will Johannesburg in kulturellen Strukturen gründende öffentliche Räume schaffen. Die «NZZ» berichtet.

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