Das geplante «Musée cantonal des Beaux-Arts» gleich neben dem Bahnhof Lausanne. Fotos: Nightnurse Images

Der Lausanner Bahnhof wird zum Kampfplatz

Die grossen Museumspläne in der Waadtländer Kapitale stossen auf wachsenden Widerstand, schreibt die «NZZ».

Die grossen Museumspläne in der Waadtländer Kapitale stossen auf wachsenden Widerstand, schreibt die «NZZ» in der heutigen Ausgabe: Die SBB wollen den Bahnhof ausbauen «und vor allem in südlicher Richtung erweitern, was im betroffenen Quartier auf beträchtliche Opposition stösst. In diesem Kontext ist das Vorhaben der Waadtländer Behörden, beim Bahnhof einen grossen ‹Póle muséale› zu schaffen ein schwieriges Unterfangen. Und es sieht ganz so aus, als ob es noch schwieriger werden könnte, als bisher angenommen wurde.» Denn die Quartiervereinigung «Collectif gare» ist praktisch um fünf vor zwölf ans Bundesgericht gelangt und hat Einsprache gegen den Entscheid des Kantonsgerichts erhoben, mit dem die Einsprachen gegen den Nutzungsplan aufgehoben wurden.

Weitere Meldungen:


 – Das Münchner Architekturbüro Nickl & Partner gewinnt den Projektausschrieb für das Forschungs- und Lehrgebäude auf dem Schällemätteli-Areal in Basel. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Eine Gruppe um Alt-Nationalrat Peter Vollmer erwirbt das Belle-Epoque-Hotel Regina in Mürren, damit es nicht in die Hände von ausländischen Spekulanten gerät. Der «Bund» berichtet.

– «24heures» fragt, warum sich die Urbanisten nicht zur anstehenden Abstimmung über das geplante Hochhaus im Cèdres-Quartiert in Lausannes Osten und schaut voraus auf den entsprechenden Architekturwettbewerb.

- Der Chef des grössten unabhängigen Schweizer Modeunternehmens, Olivier Burger, setzt künftig ganz auf den Namen PKZ. Feldpausch verschwindet ebenso von der Bahnhofstrasse wie die Burger-Filiale. Der «Tages-Anzeiger» informiert.

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