Georges Descombes. Fotos: Karla Hiraldo Voleau

«Der Landschaftsphilosoph»

Die «NZZ» widmet dem Genfer Landschaftsarchitekten Georges Descombes ein Proträt. Ausserdem in der Presse: 111 Wohnungen auf der Guggach-Brache, eine nationale Erdbebenversicherung und der Eigenmietwert.

«Kosmetische Eingriffe in die Landschaft sind nicht das, was Georges Descombes mit seiner Arbeit erreichen will», schreibt die «NZZ» heute über den Genfer Landschaftsarchitekten, der dieses Jahr mit den Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet worden ist. Landschaft sei das, was da sei, sagt Descombes. Man könne in und mit diesem Territorium arbeiten, aber es sei quasi unmöglich, Landschaft als solche zu verstehen. Descombes benutzte lieber das Wort «Garten», auch für eines seiner grössten Projekte, die Renaturierung des Flusses Aire bei Genf. «Mit seiner Arbeit trägt Georges Descombes dazu bei, unseren Lebensraum mit wacheren Augen wahrzunehmen, ihn neu zu entdecken», schliesst die «NZZ» ihr Porträt: «Er verändert damit die Welt.»

Weitere Meldungen:

– «111 günstige Wohnungen auf der Guggach-Brache»: Die Stiftung ‹Einfach Wohnen› kann auf dem Guggach-Areal in Zürich-Unterstrass eine autoarme Wohnsiedlung erstellen. Das Stadtparlament hat dem Baurecht zugestimmt. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Nach einem Schadenereignis sollen alle Hausbesitzerinnen zahlen»: In der Schweiz sind Eigentümer oft nicht gegen Erdbeben versichert. Eine neue Idee soll diese Lücke schliessen. Der «Tages-Anzeiger» informiert.

– «Im Kleinbasel würden die meisten Häuser stehen bleiben»: 1356 erschütterte Basel letztmals ein heftiges Beben. Bei einem vergleichbaren Ereignis gäbe es heute rund 2000 Tote. Die Basler Quartiere wären aber unterschiedlich betroffen, schreibt die «Basler Zeitung».

– «Die sieben Leben des Eigenmietwerts»: Trotz dem knappen Ja des Ständerats von dieser Woche zur Abschaffung des Eigenmietwerts haben die Reformer noch hohe Hürden zu überspringen. Die «NZZ» beschreibt «die vier grössten Ärgernisse des geltenden Systems».

– «Unsere Luft muss sauberer werden»: Die Weltgesundheitsorganisation hat ihre Obergrenzen für Feinstaub und Stickstoffdioxid deutlich gesenkt. Der «Tages-Anzeiger» schreibt, was das für die Schweiz bedeutet.

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