Diese sechs Hauptsignale sollen abgeschafft werden und der Mann auf dem Fussgängerstreifen einer geschlechtsneutralen Strichzeichnung weichen.

Der Bund lichtet den Schilderwald

Der Bund will überflüssige Verkehrsschilder abschaffen und die übrigen geschlechtsneutral gestalten, berichtet der «Tages-Anzeiger» heute.

Der Bund will überflüssige Verkehrsschilder abschaffen und die übrigen geschlechtsneutral gestalten, berichtet der «Tages-Anzeiger». Schätzungsweise vier Millionen Schilder stehen heute auf Schweizer Strassen, so die Zeitung. «Die Menge ist für die Verkehrsteilnehmer teilweise schlicht nicht mehr bewältigbar», meint Thomas Rohrbach vom Bundesamt für Strassen. Die ursprüngliche Idee, jede fünfte Vorschrift abzuschaffen ist allerdings gescheitert. «Letztlich schlägt der Bundesrat nun vor, sechs Hauptsignale zu streichen, dazu mehrere Hinweissignale sowie eine Reihe von alten Regeln», schreibt der «Tages-Anzeiger». Zudem möchte der Bund Schilder, auf denen Mann oder Frau ein Verbot anzeigen, durch Signale mit geschlechtsneutralen Figuren ersetzen.

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- Der Basel Architekt Matthias Ackermann gewinnt den Wettbewerb für den Ersatzneubau des Alters- und Pflegeheims in Laufen. Mit dem fünfstöckigen Gebäude wird die bestehende Bettenzahl beinahe verdoppelt.

- Die Wildegg im Aargau ist eine mittelalterliche Burg, die durch eine mehrheitlich barocke Inneneinrichtung überrascht. Anfang Jahr hat der Kanton die Schlossdomäne vom Bund übernommen, schreibt die «NZZ».

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