Thom Mayne mag es schräg: Neubau für das Cooper Union College in New York, den Maynes Büro Morphosis 2009 errichtet hat. Fotos: Ci-Daemon via Wikimedia

Der Anti-Zumthor

Der amerikanische Architekt Thom Mayne baut das neue Hotel in Vals. Die «Südostschweiz» versucht zu erklären, warum Remo Stoffel den «Bad Boy» ins Bergdorf holt.

Der amerikanische Architekt Thom Mayne baut das neue Hotel in Vals. Die «Südostschweiz» versucht zu erklären, warum Remo Stoffel den «Bad Boy» ins Bergdorf holt. Mayne, der 2005 den Pritzkerpreis erhielt, stammt aus Kalifornien, wo er stark durch den 15 Jahre älteren Frank O. Gehry geprägt wurde. «Während sich Zumthors Bauten in Formgebung und Materialisierung stark auf den Ort beziehen, stehen die Bauten seines US-Kollegen für sich», schreibt die Zeitung. Gerade darin könne der Grund für die Wahl liegen, vermutet Daniel A. Walser, Professor für Architekturgeschichte und –theorie an der HTW Chur. «Durch die sehr unterschiedlichen Zugänge entzieht sich Maynes Hotelbau dem direkten Vergleich mit Peter Zumthors Therme.» Was der Neubau kosten soll, bleibt vorerst offen. Der Investor Remo Stoffel will erst im März weiter über das 5-Sterne-Haus informieren.

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