Das Tramdepot Kalkbreite in Zürich. Fotos: Werner Huber

Denkmalschutz verdoppelt die Kosten

Die Renovation des Tramdepots Kalkbreite wird doppelt so teuer, «weil die architektonisch wertvollen Teile energetisch schlecht sind», weiss der «Tages-Anzeiger».

Eine kleine Lektion Zürcher Architekturgeschichte heute im «Tages-Anzeiger»: «Wo Herter, da Denkmal. Hermann Herter war Zürichs Stadtbaumeister von 1919 bis 1942. Er baute viel – im Stil der moderaten Schweizer Moderne, die den Zürcher Denkmalpflegern und Heimatschützern heilig ist: Hallenbad City, Unterwerk Selnau, Bahnhof Wiedikon, Sportanlage Sihlhölzli, Brandwache, Tramhäuschen Bellevue und Paradeplatz sowie die Tramdepots Oerlikon und Kalkbreite. Allesamt im Inventar der schützenswerten Bauten.» Grund für den Rückblick: die Renovation des Tramdepots Kalkbreite wird doppelt so teuer, «weil die architektonisch wertvollen Teile energetisch schlecht sind». Geplant sei nun, die schutzwürdige Fassade originalgetreu zu reparieren, sie aber mit einer zweiten Schicht als Innendämmung auszurüsten.

Weitere Meldungen:

– In der Kunstsammlung der Stadt fehlen über 500 Werke. Ein Gemälde von Le Corbusier ist das teuerste Werk in einer langen Liste, weiss der «Tages-Anzeiger».

– Die Autorin Jolanda Spirig macht die Anfänge des Modelabels «Akris» im kürzlich erschienen Buch «Schürzennäherinnen» lebendig. Eine Rezension im «Tages-Anzeiger».  

– Das Projekt «Strawberry Fields» der Zürcher BHSF Architekten hat den Ideenwettbewerb für das Areal der alten Kehrichtverbrennungsanlage in Bern gewonnen. Der «Bund» berichtet.

– «Tuchinform» schliesst Ende Jahr: Die Winterthurer Altstadt verliert ein bedeutende Bühne für textiles Design. Die «NZZ» berichtet.

– Wohnungsnot und günstige Hypotheken sorgen für einen Boom beim Wohnungsbau in der Schweiz. Die «Südostschweiz» vermeldet eine Mitteilung des Bundesamts für Statistik.

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