Das Theater Winterthur von Frank Krayenbühl ist vierzig (Foto 1982). Fotos: Werner Huber

Das Theater Winterthur ist vierzig

Das Theater Winterthur, vor wenigen Jahren vom Abbruch bedroht, feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Der «Landbote» berichtet über die Eröffnung der Jubiläumssaison und über die «Perle mit Dachpanzer».

Im Oktober 1979 wurde das von Architekt Frank Krayenbühl entworfene Theater Winterthur eröffnet. Mozarts «Zauberflöte» stand auf dem Programm. Diesen Freitag, 20. September 2019, beginnt das Theater seine Jubiläumssaison – natürlich wieder mit der Zauberflöte, wie der «Landbote» berichtet.

Die Zeitung thematisiert auch die Architektur, und sie lässt  die Geschichte des Theaters Revue passieren, insbesondere die Diskussionen um einen möglichen Abbruch und Neubau, die zwischen 2014 und 2016 die Winterthurer Gemüter bewegten.

Die Abrisspläne wurden vor drei Jahren ad acta gelegt. Seit dem 1. August 2019 ist das Theater nicht mehr Teil der Stadtverwaltung, sondern eine gemeinnützige Aktiengesellschaft. Wer Aktien zeichnen möchte, kann dies ab Freitag tun. Nicht als Kapitalanlage, sondern als Sympathiebekundung, wie der «Landbote» betont.

Weitere Meldungen:

– Der «Tages-Anzeiger» stellt ein Projekt aus den späten 1950er-Jahren vor, mit dem Zürich zum «Venedig Zentraleuropas» hätte werden können: Per Boot sollte man vom Hauptbahnhof durch den Schanzengraben bis zum See fahren könnten. Die Idee kam vom Verkehrsverein und von Veranstaltern mehrerer Grossanlässe.

– Ebenfalls im «Tagi»: Ein Artikel über die mögliche Nutzung nicht mehr benötigter Kirchen. Ort der Entschleunigung, Bibliothek und Armenküche wären ok, eine Disco nicht. Anlass des Artikels ist eine Ringvorlesung an der Universität Zürich, die morgen beginnt.

– Der «Bund» berichtet über die Testplanung für das Wifag-Areal in Bern. Der Beitrag von Salewski & Kretz Architekten bildet die Basis für die Ausarbeitung des Masterplans. Die Modelle und Pläne der Testplanung sind ab heute bis am Freitag, 20. September 2019 auf dem Areal an der Wylerringstrasse 34 zu besichtigen (2. Stock, jeweils 10 bis 19 Uhr).

– Ausserdem blickt der «Bund» nach Zollikofen. Dort ist auf dem Areal Meielen beim Bahnhof zurzeit die zweite Etappe von Verwaltungsgebäude für den Bund im Bau. Gestern hat der Nationalrat einen Kredit von 114,2 Millionen Franken für die dritte Bauetappe bewilligt. In ihr sollen rund 1000 Arbeitsplätze für das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) entstehen. Die Gesamtzahl der Arbeitsplätze steigt damit auf 3000.

– Die «Basler Zeitung» meldet, dass der Kanton Basel-Stadt bis 2035 mehr als 1000 neue preisgünstige Wohnungen erstellen will. Das Wohnbauprogramm würde das Portfolio im Finanzvermögen des Kantons auf rund 3000 Wohnungen anwachsen lassen.

– Noch bis zum 24. November läuft in Venedig die Kunstbiennale. Die «Neue Zürcher Zeitung» setzt heute die Konsum- und die Kunsttempel zueinander in Beziehung. Bekannt ist der Fondaco dei Tedeschi, das zum Kaufhaus umgebaute ehemalige Warenlager. Autorin Kerstin Stremmel regt zudem einen Besuch des Supermercato Despar in Cannaregio an: Er wurde im ehemaligen Teatro Italia von 1916 eingerichtet.

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