Neu in der Sammlung des Museums für Gestaltung: Ruegg/Tropeano: Klaus Vogt, Lehrerstuhl für das Ginnasio cantonale Locarno, 1962/63, Donation Arthur Rüegg, Foto: FX. Jaggy und U. Romito Fotos: FX. Jaggy und U. Romito

Das Sinnlich-Machen von Möbeln und Innenraum

Die Architekten Arthur Rüegg und Ruggero Tropeano haben dem Museum für Gestaltung Zürich wegweisende Designobjekte des 20. Jahrhunderts geschenkt. Eine aktuelle Ausstellung stellt Highlights zu Raumrekonstruktionen zusammen. Die beiden Sammler erklären sich im Interview mit der «NZZ».

Die Architekten Arthur Rüegg und Ruggero Tropeano haben dem Museum für Gestaltung Zürich wegweisende Designobjekte des 20. Jahrhunderts geschenkt. Eine aktuelle Ausstellung stellt Highlights zu Raumrekonstruktionen zusammen. Im Interview mit der «NZZ» erklärt Arthur Rüegg: «Es ist ganz wichtig, dass man die Schlüsselwerke nicht nur anhand von Schwarz-Weiss-Bildern und Texten vermittelt, sondern auch sinnlich erfahrbar macht.» Ruggero Tropeano fügt an: «Das Sinnlich-Machen von Möbeln und Innenraum ist das Generalthema unseres Sammelns. Dazu gehören Material, Farbe und der Massstab: Wir haben für eine Ausstellung zur Unité d'habitation von Le Corbusier während einer Woche eine Wohnung mit Studenten ausgemessen. Es wurde jedes Detail der inneren Haut gezeichnet und dazu noch etwas gekratzt, um zu schauen, was für Farbschichten darunterliegen.»

Weitere Nachrichten:


– Eine grosse Ausstellung im Basler Architekturmuseum stellt das Werk des Architekten Bernard Tschumi vor. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. (Artikel nicht online)

– Im Kanton Genf gibt es kaum leerstehende Wohnungen, dafür viele ungenutzte Büros. Eine Gesetzesänderung soll Abhilfe schaffen, berichtet die «NZZ».

– Die taiwanische Millionenstadt Taichung beauftragte den Japaner Toyo Ito mit dem Bau eines schaumartig geformten Opernhauses. Die «NZZ» berichtet.

– Zürichs Baulobby setzt sich durch: Der Kanton tritt dem Bau-Konkordat nicht bei. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Eine Petitionskommission in Baselstadt unterstützt Vorschläge gegen die Wohnungsnot. Die «Basler Zeitung» berichtet.

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