Beim Schulhaus Leutschenbach arbeiteten auch Lehrer im Planungsteam mit – laut der «NZZ» ein Ausnahmefall. Fotos: stadt-zuerich.ch

Das Schulhaus als Leuchtturm

«Einst spiegelten Schulhausbauten den Geist der Pädagogik. Heute sind sie architektonische Prestigeobjekte mit Millionenbudget», meint die «NZZ».

«Einst spiegelten Schulhausbauten den Geist der Pädagogik. Heute sind sie architektonische Prestigeobjekte mit Millionenbudget», meint die «NZZ». Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts gab es einen regen Austausch zwischen Architekten und Pädagogen. «Doch dann war Schluss: Kaum mehr jemand debattierte in der Schweiz über Schulhäuser», schreibt die «NZZ». Stadt- und Bauhistoriker Angelus Eisinger sieht den Grund für dieses Umdenken in «der gängigen Kritik an der Moderne und ihrer deterministischen Vorstellung, mit Architektur und Städtebau einen besseren Menschen zu schaffen». Während «Schöngeister von den genialischen Architekten schwärmen», sei das Kind im Schulhausbau Nebensache, so die «NZZ». Oder wie Peter Hübner, emeritierter Architektur-Professor, im Interview mit der Zeitung sagt: «Die meisten Schulhäuser sind Legebatterien für Nutzmenschen.»

Weitere Meldungen:


– Der «Tages-Anzeiger» porträtiert das Art Center College of Design im amerikanischen Pasadena. An der Kunst- und Design-Universität werden Studenten auch auf Erfolg getrimmt, so die Zeitung.

– Auf dem Kunstfreilager in Münchenstein (BL) soll dichter und höher gebaut werden. Der Quartierplan wird entsprechend angepasst, berichtet die «Basler Zeitung».

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen