Manuela Pfrunders Entwürfe für die neue Banknotenserie.

Das lange Warten

Die Nationalbank mochte sich bis heute einzig zur Aussage durchringen, dass «in einer frühen Produktionsphase unerwartete technische Probleme aufgetreten» seien.

Die Entwürfe für die neue Banknotenserie wurden im November 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt, 2008 wollte die Nationalbank mit der Produktion beginnen – auf die Ausgabe der Scheine wartet die Schweiz noch immer. Das Problem mit der neuen Banknotenserie liege in Landquart, schreibt der «Tages-Anzeiger». Recherchen der Zeitung lassen jetzt darauf schliessen, dass der Ort der Verzögerung Landquart heisst und der Zulieferant Landquart – eine auf die Herstellung von Hochsicherheitspapieren für Pässe und Banknoten spezialisierte Unternehmung. Diese hat unter dem Namen «Durasafe» ein Banknotenpapier entwickelt, das – so die Eigenwerbung – «einzigartige Sicherheit» bietet. Das Produkt besteht aus drei Lagen: Auf den Aussenseiten ist eine Papierbeziehungsweise Baumwolllage. Dazwischen liegt eine Polymerschicht. Dieser Kunststoffkern enthält transparente Fenster, in denen die Sicherheitsmerkmale untergebracht werden können. Im Fall der neuen Schweizer Banknotenserie liege das Problem vermutlich bei der Verschweissung der verschiedenen Lagen dieses Spezialpapiers. Landquart nimmt dazu keine Stellung. Und bei der Nationalbank will man sich erst wieder zu den neuen Banknoten äussern, wenn die Probleme gelöst sind.

Weitere Meldungen:


– Der Spatenstich beim Kunstmuseums Basel verzögere sich, berichtet die «BaZ». Die Baubewilligung ist zwar erteilt, aber noch nicht rechtskräftig.

– Kloten will sein Zentrum weiterentwickeln. Der Stadtrat strebt eine innere Verdichtung, sowie möglichst geringe planungsrechtliche Einschränkungen durch die Fluglärmbelastung an, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Bis im Jahr 2020 will der Flughafen Zürich 7000 neue Parkplätze anbieten, schreibt die «NZZ». Der VCS kritisiert den Aufbau und erwägt eine Einsprache.

– Die «Südostschweiz» im Gespräch mit dem neuen Valser Gemeindepräsidenten Stefan Schmid: Es gebe in der Bevölkerung zwei Pole, aber keinen Graben.

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