Unbekannte setzten den Bau vor der Eröffnung in Brand: Das erste Goetheanum in Dornach. Fotos: sam-basel.org

Das erste Goetheanum

Das Schweizer Architekturmuseum erinnert an das erste Goetheanum in Dornach. Die «Basler Zeitung» zeigt sich beeindruckt über die «aufwendig inszenierte Ausstellung».

Das Schweizer Architekturmuseum erinnert mit der Ausstellung «Der Bau der Gemeinschaft» an das erste Goetheanum in Dornach. Das Gebäude von Rudolf Steiner mit der markanten Doppelkuppel aus Holz wurde ab 1913 errichtet. In der Silvesternacht 1922/23, noch vor der offiziellen Eröffnung, brannte es ab. «Formal entzog sich der Bau einer Kategorisierung innerhalb der zeitgenössischen Architektur», so die «Basler Zeitung». Steiner wollte den Schritt vom «geometrisch-mechanischen Bauen» hin zum «Bauen in organischen Formen» gehen. «Neben der Architektur war es vor allem die Organisation der Arbeit, die das Goetheanum singulär machte», so die Zeitung. Idealisten aus 17 Ländern kamen nach Dornach, um Steiners Idee umzusetzen. «Die aufwendig inszenierte Ausstellung präsentiert im Kern etwa 100 historische Fotografien aus der Bauzeit», schreibt die «Basler Zeitung». Damit gelinge es Kurator Hubertus Adam, ein lebendiges Bild des Gebäudes und seiner Erbauergemeinschaft zu zeichnen.

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