«Smart Public Space»-Diskussion im Partizipationsverfahren der SBB für die Entwicklung des Areals Neugasse. Fotos: SBB

«Das digitale Dilemma der Stadtplaner»

In der Smart City ist trotz Vernetzung und Digitalisierung ein vertiefter Dialog über die Schweizer Städte nicht möglich, schreibt die «NZZ».

Immer schneller können dank der Digitalisierung immer mehr Informationen verarbeitet werden, schreibt die «NZZ». Partizipation wiederum helfe die Prozesse flüssiger abzuwickeln. «Je mehr Leute angehört und überzeugt werden, desto weniger Einsprachen gibt es. Solange sich alle einig werden, können Planungen in partizipativen Verfahren so beschleunigt werden.» Doch die Allmacht des Algorithmus steht gegen die Ohnmacht der Smart Citizens: «Digitalisierung und Partizipation sind ein ungleiches Paar», heisst es weiter. Die Smart City möchte alles mit allem vernetzen, doch das geht nicht immer nur schnell. «Erst recht nicht, wenn störrische Menschen ihre Meinungen verteidigten», meint die «NZZ» und schliesst: «Mitsprache ja, aber bitte nicht per Mausklick!»

Weitere Meldungen:

– «Bundesgericht pfeift Schweizer Rheinhäfen zurück»:  Wieder hat ein nationales Gericht festgestellt, dass man der Swissterminal mit dem Projekt Gateway Basel Nord Rechte verweigert. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Velowege auf Trottoirs»: Die Stadt Bern will mit baulichen Massnahmen sollen Problemzonen entschärfen. Der «Bund» informiert.

– Die Aroser Carmennahütte soll für gut 2,6 Millionen Franken saniert und erweitert werden. Jetzt verzögert eine Trinkwasserquelle den Baubeginn um ein Jahr. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Ein fünfstöckiger Neubau in Payerne bringt die alte Stadtmauer zur Geltung und schafft öffentlichen Raum. «24heures» berichtet.

– «Was da zu sehen ist, wird so nie gebaut werden»: Hochgezüchtete fotorealistische Darstellungen engen Architektur-Entwürfe immer mehr ein. Die «NZZ» bringt «ein Plädoyer für Unschärfe».

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