Eine verspielte Struktur errichteten die spanischen Architekten Selgas und Cano vor der Serpentine Gallery in Kensington Gardens. Fotos: serpentinegalleries.org

Bunter Glühwurm

Der diesjährige Gartenpavillon der Serpentine Gallery ist bewusst keine Architektur-Ikone.


Der diesjährige Gartenpavillon der Serpentine Gallery stammt von den spanischen Architekten José Selgas und Lucía Cano. Das Bauwerk funktionieren nach dem Schirm-Prinzip, schreibt die «NZZ»: «Über einer Konstruktion von gebogenen Stahlrohren spannt sich eine halbdurchsichtige, an manchen Stellen irisierende Kunststoffmembran als Regenschutz, die an einigen Stellen dekorativ von gekreuzten Plasticbändern verdoppelt wird.» Die Schöpfer dieses Werkes gehörten nicht zu jenen Architekten, die sich um «ikonische» Arbeiten bemühen, heisst es im Artikel weiter. Laut dem Co-Direktor der Serpentine Gallery Hans Ulrich Obrist sind sie «mehr daran interessiert, eine klimatische Situation, einen atmosphärischen Raum» zu schaffen und dabei ihr Augenmerk stärker darauf zu richten, wie sich ihre Gebäude «anfühlen». Technik, Material und Atmosphäre würden wichtiger als Fassaden.

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– Seit über zwei Jahren versucht die Verwaltung, das Verbot von Wegwerfsäckli umzusetzen – vergeblich. Der «Tages-Anzeiger» informiert.

– Abgetrennte Velowege sollen Velofahrern zwischen dem Berner Hauptbahnhof und dem Wankdorfplatz eine sichere Fahrt ermöglichen. Der «Bund» berichtet.

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