Die «NZZ» erzählt die Geschichte des «Palais Henneberg» am Zürcher General-Guisan-Quai. Fotos: Paul Guyer: Die Geschichte der Enge. Zürich 1980

Bürogebäude statt Prunkbau

Die «NZZ» erzählt die Geschichte des «Palais Henneberg» am Zürcher General-Guisan-Quai. Ausserdem in der Presse: 50 Jahre Raumplanungsgesetz.

Gebaut worden war der «Palais Henneberg» zwischen 1896 und 1900. Der Seidenhändler Gustav Henneberg beauftragte den Architekten Emil Schmid-Kerez, nach dessen Plänen damals gerade die Fraumünsterpost entstand. Als der Bauherr 1918 starb, begann die bewegte Geschichte des Hauses mit zahlreichen Handwechseln und verschiedenen Nutzungen: Von der Galerie zum Kursaal und schliesslich Sitz der Migros-Klubschule. In den sechziger Jahren wurde der in die Jahre gekommene Palais abgerissen, um Platz zu machen für den neuen Hauptsitz der IBM Schweiz. Heute ist der Bürobau von Jacques Schader im Inventar der schützenswerten Bauten der Stadt verzeichnet. Vor dem Abbruch des Palais Henneberg wurden noch verschiedene Teile in Sicherheit gebracht. Sie befinden sich heute in einem privaten Garten, in einem Gemeinschaftszentrum und in der Sammlung des Museums für Gestaltung, schreibt die «NZZ».

Weitere Meldungen:

– Die Sendung «Kontext» von SRF blickte am 31. Juli mit Lukas Bühlmann, noch bis Ende Jahr Geschäftsleiter des Raumplanungsverbandes Espace Suisse, auf die kurze Geschichte des Schweizer Raumplanungsgesetzes.

– Die Architektenkammer Baden-Württemberg zeichnete das Hochhaus «Weitblick» aus. Der zirka 50 Meter hohe Bau befindet sich 135 Meter von der Grenze zu Riehen (Basel) und war dort auf wenig Begeisterung gestossen, meldet die «BZ».

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