Bürger kontrollieren Baustellen

Mit einer App für das Mobiltelefon soll jeder Bürger im Tessin zum Baustellenkontrolleur werden, meldet die «Tessiner Zeitung». Die Idee stammt vom Tessiner Baumeisterverband, der das Projekt letzte Woche den Medien vorgestellt hat.

Mit einer App für das Mobiltelefon soll jeder Bürger im Tessin zum Baustellenkontrolleur werden, meldet die «Tessiner Zeitung». Die Idee stammt vom Tessiner Baumeisterverband (SSIC TI), der das Projekt letzte Woche den Medien vorgestellt hat. Lohndumping und Schwarzarbeit sollen auf diese Art effizient bekämpft werden. «Es geht darum, dass ein Bürger – zum Beispiel mithilfe eines Fotos – einen Verdacht meldet, der von den kantonalen Kontrolleuren dann überprüft wird.» Die Besorgnis, dass diese Methode in einer Art Hexenjagd enden könnte, teile die SSIC nicht: Jede Meldung würde vor Egreifung weiterer Massnahmen genauestens geprüft. (Artikel online nicht verfügbar)

Weitere Meldungen:


– Unter dem Zürcher Münsterhof sind eine gepflästerte römische Strasse und über 270 Gräber zum Vorschein gekommen. Die Funde geben den Archäologen Rätsel auf, berichtet die «NZZ».


– «Italien holt plötzlich ein altes Projekt aus der Schublade», berichtet der «Tages-Anzeiger»: Eine Hängebrücke soll Sizilien mit dem Festland verbinden. (Artikel online nicht verfügbar)

– «Baumeister gefährden Rente 60» titelt die Gewerkschaftszeitung «work». Derweil portraitiert der «Bund» den neuen Präsidenten des Baumeisterverbands als untypischen Chef.

– «Neuer Schwung für die Bahnverbindung Engadin-Vinschgau», meldet die «Südostschweiz»: Das Projekt einer grenzüberschreitenden Zugverbindung werde aktuell eingehend geprüft.

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