Bündner Künstler wehren sich gegen Olgiatis Rekurs

Rund 60 Bündner Künstlerinnen und Künstler wollen nicht länger auf den Erweiterungsbau des Bündner Kunstmuseums warten. Sie haben deshalb einen Brief an den Architekten Valerio Olgiati unterzeichnet und fordern ihn auf, seinen Rekurs gegen das Siegerprojekt der spanischen Architektengruppe Barozzi Veiga und gegen jenes des zweitplatzierten Zürcher Büros EM2N zurückzuziehen.

Rund 60 Bündner Künstlerinnen und Künstler wollen nicht länger auf den Erweiterungsbau des Bündner Kunstmuseums warten. Sie haben deshalb  einen Brief an den Architekten Valerio Olgiati unterzeichnet und fordern ihn auf, seinen Rekurs gegen das Siegerprojekt der spanischen Architektengruppe Barozzi Veiga und gegen jenes des zweitplatzierten Zürcher Büros EM2N zurückzuziehen. Dies vermeldet die «Südostschweiz» in der heutigen Ausgabe. Es brauche ein neues Museum «in absehbarer Zeit», wird der Fotograf Gaudenz Signorell zitiert. Valerio Olgiati wollte gestern keine Stellung nehmen.

Weitere Meldungen:

– Neuer Anlauf für den Churer Badesee: Der künstliche See auf dem Churer Rossboden würde 58 Millionen Franken kosten, weiss die «Südostschweiz».

– Neue Kritik nach Baudebakel bei der Frauenklinik: Die Aufsichtskommission des Berner Grossen Rats wirft dem Kanton vor, Druck auf die Generalunternehmung ausgeübt zu haben. Der «Bund» informiert.

– «24heures» stellt die Planung der Waadtländer Regierung für die Errichtung von 170 Windrädern an 19 Standorten vor. Sie sollen 1250 Kilowattstunden Strom produzieren.

– Bausparen im Gegenwind: Der Initiative des Hauseigentümerverbandes kommen die Befürworter abhanden, meint die «NZZ».

– Der Formel-1-Rennstall plant in Hinwil (ZH) ein Solarkraftwerk. Fotovoltaikzellen sollen Strom für den Eigenbedarf produzieren, meldet der «Tages-Anzeiger».

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