Mario Bottas Projekt für das Thermalbad in Baden wird realisiert. Fotos: zVg

Botta will zu hoch hinaus

Im Badener Bäderquartier geht es vorwärts, aber anders, als der Bauherr dachte, meldet der «Tages-Anzeiger». «Die CS ist abgesprungen und ob Botta das Bäderhotel umbaut, steht in den Sternen.»

Im Badener Bäderquartier geht es vorwärts, aber anders, als der Bauherr dachte, meldet der «Tages-Anzeiger». Das öffentliche Thermalbad und das neue Wohn- und Ärztehaus werden von Mario Botta erstellt. «Aber ob der Stararchitekt auch das historische Bäderhotel Verenahof umbauen wird, ist ungewiss», so die Zeitung. Das Projekt von Botta sei nicht bewilligungsfähig, die neue Glaskuppel zwei Stockwerke zu hoch. Der «Tages-Anzeiger» bezweifelt, dass Botta weiter interessiert ist, wenn der «Clou» seines Projektes wegfällt. Eine weitere Hiobsbotschaft kommt von der CS: Sie ist als Investorin abgesprungen. Schuld sind laut der Verenahof AG die Auflagen von Stadt und kantonaler Denkmalpflege. Nun soll die Finanzierung mit Eigenkapital und einem Bankenkonsortium unter der Leitung der UBS sichergestellt werden.

Weitere Meldungen:


– Der «Tages-Anzeiger» zeigt mithilfe eines neuen Modells, an welchen Lagen mit hohen Mieten zu rechnen ist. Karten zeigen die Preise für die Schweiz und die Stadt Zürich und Winterthur im Detail.

– Die «NZZ» bespricht die Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum über Fritz Haller.

– «Wo bleibt beim Bund die Hochkultur?», fragt die «Basler Zeitung». Die Kulturpolitik verausgabe sich im Verteilen kleiner Beihilfen und vernachlässige die Spitzenqualität.

– Der Kanton Bern ist übersät mit belasteten Standorten, weiss der «Bund». Im Altlastenkataster gibt es 4873 ehemalige Deponien, Industrie- und Gewerbebetriebe sowie Schiessanlagen.

– Raumplanung: Ungefähr 70 Prozent der Waadtländer Gemeinden müssen ihre überdimensionierten Bauzonen reduzieren, schreibt die «24 heures».

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