Die Zersiedelungsinitiative will das Wachstum der Siedlungsfläche in der Schweiz mit drastischen Mitteln bremsen.

«Bodennutzung als Nullsummenspiel»

Die Zersiedelungsinitiative will das Wachstum der Siedlungsfläche in der Schweiz «mit drastischen Mitteln» bremsen. Die «NZZ» berichtet.

Wenn Bauland neu eingezont wird, muss andernorts die gleich grosse Fläche der Landwirtschaft zurückgegeben werden – so verlangt es die Zersiedelungsinitiative, über die am 10. Februar abgestimmt wird. «Das tönt einfach, hätte jedoch einschneidende Folgen», schreibt die «NZZ». Bauen sei weiter möglich, betonen die Initianten, die Baulandreserven seien gross genug. Aber indem die Summe der Baufläche insgesamt gleich bleibe, würden die Reserven besser und am richtigen Ort genutzt. «Anders sehen dies der Bundesrat und die Mehrheit des Parlaments, welche die Initiative klar ablehnen. Das generelle Einfrieren der Bauzonenfläche nehme keine Rücksicht auf kantonale und regionale Unterschiede, argumentiert der Bundesrat.» Es benachteilige Kantone, die keine übermässigen Reserven ausgeschieden hätten.

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– «Die Städte sind keine Bittsteller»: Die Zürcher SP-Justizdirektorin Jacqueline Fehr rüffelt im Interview mit der «NZZ» «privilegierte» Seegemeinden.

– «Aufstand der Anwohner»: Das Komitee «Erhalt der Trottoirs!» stellt die Begegnungszone in der St.-Alban-Vorstadt in Basel infrage. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Die Städte werden immer wärmer, auch St. Gallen ist davon nicht ausgenommen. Die Grünliberalen im Stadtparlament forderten deshalb mehr Grün für Strassen und Plätze. Das «St.Galler Tagblatt» informiert.

– «Warum man mit einer Haussanierung zuwarten sollte»: Ab 2020 lassen sich energiesparende Vorhaben über drei Jahre steuerlich abziehen, informiert die «NZZ».

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