Innenhof der Siedlung Klee in Affoltern. Fotos: klee-gbmz.ch

Blockrand als disziplinierende Massnahme

Wie sieht die Gegenwart des Blockrands in Zürich aus, fragt der «Tages-Anzeiger» und sieht sich in der Siedlung Klee in Affoltern, im Zentralhof beim Paradeplatz und in der Kalkbreite um.

Anlass für die Reportage ist die revidierte Bau- und Zonenordnung, an deren Präsentation letzte Woche der Blockrand wie ein «Häftling der nach langer Verwahrung» entlassen wurde: «Nun steht der Blockrand vor seiner Begnadigung. Weil die Stadt die 60'000 Neu-Zürcher, die sie bis 2030 erwartet, gerade noch schlucken kann, danach aber neue Saiten aufziehen muss»,schreibt der «Tages-Anzeiger». «Denn wäre Städtebau eine Abteilung der Pädagogik, wäre die Verdichtung eine Form ihrer autoritären Seite und der Blockrand die disziplinierende Massnahme, um der antiautoritären Zersiedlung Grenzen zu setzen.»

Weitere Meldungen:


– Die ETH Zürich probt in Singapur die Zukunft der Architektur, die für eine urbanisierte Welt gewappnet sein soll. Die «NZZ» berichtet über das «Future Cities Laboratory».

– Braucht Zürich einen Central Park auf dem Kasernenareal? Unbedingt, findet der «Tages-Anzeiger». Auch wenn er nur die Bonsai-Version des Originals sei.

– Ursprünglich sollte der Standort für eine Kantonsschule am rechten Zürichsee im Sommer festgelegt werden. Doch der Entscheid wird verzögert, berichtet der «Tages-Anzeiger».

– Die Veranstaltung «Museomix» sucht nach dem Museum der Zukunft. «24heures» berichtet von der ersten Schweizer Ausgabe im Musée d’art et d’histoire in Genf.

– In Basel-Stadt entscheidet voraussichtlich das Volk über die Erstellung eines Vorprojekts für das Regio-S-Bahn-Herzstück. Die «Basler Zeitung» berichtet.

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