Das Kasernenareal als Standort für ein neues Kongresszentrum.(Foto 1987) Fotos: Werner Huber

«Biedere Pläne für beste Lagen»

Der «Tages-Anzeiger» holt zum Rundumschlag gegen gescheiterte Grossprojekte in der Stadt Zürich aus: Kasernenareal, Globus-Provisorium, Kongresszentrum.

Der «Tages-Anzeiger» holt zum Rundumschlag gegen gescheiterte Grossprojekte in der Stadt Zürich aus. Zum Masterplan für die Kaserne schreibt die Zeitung heute: «Das grosse Zürich, das eine der vibrierendsten Städte der Welt sein will, beendet einen 30-jährigen Ideenprozess mit Erwachsenenbildung. Die Fallhöhe ist verblüffend.» Vom Kasernenareal, weiter zum Globus-Provisorium: «Noch zentraler liegt das Papierwerdareal mit dem Globus-Provisorium drauf. Auch dort geistert seit Jahrzehnten der grosse Wurf herum, doch hat er sich nie bei Tag aus dem Keller getraut.» Warum hat sich in all den Jahren keine grosse Idee durchgesetzt?, fragt der «Tages-Anzeiger» und antwortet: «Einerseits sind diese Areale zwar bestens gelegen, doch mit starken Einschränkungen belegt: beim Papierwerdareal ist es die kleine Fläche; bei der Kaserne der Denkmalschutz, der kühnen Ideen wie dem Stadtsee oder dem «Central Park» von Anfang an keine Chance liess. Anderseits war nie ein Projekt stark genug, um es mit diesen Einschränkungen aufzunehmen.» Auf dem Kasernenareal wäre «ein internationales Kongresszentrum» ein Projekt, das der zentralen Lage des Grundstücks angemessen wäre, heisst es im Artikel: «Was will man mehr: ein Projekt von städtischer, gar kantonaler Bedeutung mit spektakulärer Architektur auf der besterschlossenen Brache der Schweiz.»

Weitere Meldungen:


– Die meisten Städte würden jubeln, wenn ihnen ein Investor ein Kongresszentrum bauen wollte, kommentiert die «NZZ»: «Zürich reagiert mit einem Abwehrreflex.»

– Digitalisierung, Globalisierung und Urbanisierung verändern das Wesen der Konzernzentrale. Schweizer Firmen sind davon besonders betroffen, weiss die «NZZ». (Artikel online nicht verfügbar)

– Mit energetischen Gebäudesanierungen könnte die Bündner Wirtschaft angekurbelt werden. Die «Südostschweiz» berichtet. (Artikel online nicht verfügbar)

– Die Stadt Lausanne verschiebt den Bau des neuen Fussballstadion, um das Leichtathletik-Meeting zu retten. «24heures» berichtet.

– Das sichtbare Innere des Berner Stadttheaters ist fertig saniert. Mit viel Glanz und frischer Farbe will man ein neues Publikum gewinnen, schreibt der «Bund».

– Als erstes Schweizer Wohnbauprojekt erhält der «Magnolienpark» im Basler Gellertquartier die DGNB-Auszeichnung in Platin für nachhaltiges Bauen. Die «Basler Zeitung» informiert. (Artikel online nicht verfügbar)
 

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