«Bezahlbarer Wohnraum ist primär Aufgabe der Stadt»

Die Burgergemeinde ist die grösste Landbesitzerin in der Stadt Bern. Der «Bund» spricht mit dem Präsidenten Rolf Dähler über Wohnungsnot und Städtebau.

Die Burgergemeinde ist die grösste Landbesitzerin in der Stadt Bern. Der «Bund» spricht mit dem Präsidenten Rolf Dähler über Wohnungsnot und Städtebau. «Es geistert immer diese Zahl herum, dass uns ein Drittel der Stadt gehört», sagt Dähler. Doch der grösste Teil davon seien Waldflächen, die Baulandfläche für Wohnnutzungen betrage nur 0,2 Prozent. Der Wohnraumbedarf in Bern steigt, doch die Burgergemeinde möchte nichts überstürzen. Im Gebiet Saali etwa will sie zuwarten, bis die Politik entschieden hat, ob die Autobahn oberirdisch oder unterirdisch verläuft. «Es wäre städtebaulich ein absoluter Unisinn, zu sagen, jetzt bauen wir mal ein bisschen im Saali. So baut man keine Stadt», sagt Dähler. Bei den Mietpreisen bewege man sich auf Marktniveau. «Bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, das ist primär eine Aufgabe der Stadt», so der Präsident. Die Burgergemeinde diene der Stadt, indem sie ihr Land behalte und es im Baurecht abgebe. «Mit Landverkäufen würde man nur die Spekulation anheizen.»

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