Berns Stadtentwicklung im Osten Fotos: Google Maps

Berns Stadtentwicklung im Osten

«Mit der vom Bund geplanten Untertunnelung der Autobahn A 6 im Raum Schosshalde-Saali eröffneten sich aber auch am östlichen Ende der Stadt Bern neue Perspektiven für die Stadtentwicklung», schreibt der «Bund» heute.

Offiziell seien zurzeit noch vier Varianten für den Bau eines sogenannten Autobahn-«Bypass» im Gespräch, wobei zwei der vier Varianten das grösste städtebauliche Potenzial frei machten. Für die SP-Stadträtin Sabine Schärrer ist der siedlungsnahe Bau der Autobahn A 6 eine «Bausünde aus einer autofreudigen Epoche». Nun biete sich die Gelegenheit, durch deren Beseitigung eine sinnvolle «Stadtreparatur» aufzugleisen. «Die Oststadt sei eine grosse planerische Herausforderung», wird Stadtplaner Mark Werren zitiert. Sie stelle aber für «eine der bisher stabilsten Wohngegenden» eine planerische Perspektive dar. Werren geht davon aus, dass der Autobahn-Bypass in rund zehn Jahren realisiert werden kann. Die Umsetzung der noch zu beschliessenden baulichen Massnahmen im Bereich Schosshalde-Freudenbergerplatz würde weitere zehn Jahre beanspruchen. «Die Oststadt ist ein Generationenprojekt», sagt Werren im «Bund».

Weitere Meldungen:

– «Leben an der Grenze» Der «Bund» besucht Weissenstein-Neumatt, ein Quartier, «das innert weniger Jahre komplett aus dem Boden gestampft wurde».

– Tropischer Formenrausch: Die «NZZ» begibt sich auf die Spuren der Fünfziger-Jahre-Architektur in Kubas Hauptstadt Havanna.

– «Nette Nachbarn, grüne Höfe, günstige Mieten»: Genossenschaftliches Wohnen ist bei urbanen Familien im Trend, schreibt die «NZZ»

– Im «Meilenwerk» in Horgen (ZH) soll ein Hotel mit «Oldtimer-Erlebniswelt aus Werkstätten, Fahrzeugboxen  und Shops» entstehen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Startschuss zum neuen Tramnetz: Lugano investiert 3 Millionen in die definitive Planung. Der «Corriere del Ticino» berichtet.

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