Das Berner Stadtparlament will das Gaswerkareal für 30 Millionen Franken kaufen. «Der Bund» berichtet.

Berner Stadtrat will Gaswerkareal zurückkaufen

Das Berner Stadtparlament will das Gaswerkareal für 30 Millionen Franken kaufen. «Der Bund» berichtet.

Die Stadt Bern soll das Gaswerkareal für rund 30 Millionen Franken dem stadteigenen Unternehmen EWB abkaufen. Dazu hat der Stadtrat am Donnerstag grünes Licht erteilt, berichtet der «Bund». Das letzte Wort hat das Stimmvolk am 9. Februar 2020. «Sagt auch das Stimmvolk Ja zum Kauf, kann die Stadt ihre Pläne für den Bau eines ‹urbanen und vielseitig genutzten Quartiers› vorantreiben», schreibt die Zeitung. Vorgesehen seien nebst Wohnungen Raum für Gewerbe, Kultur und öffentliche Freiräume in bester Lage, nahe des Zentrums. «Es gibt aber auch Stimmen, die statt einer Überbauung einen Naherholungsraum mit einem grünen Park und eine Erweiterung des Aarebads Marzili fordern.» Klar sei, dass es weitere Volksentscheide brauchen werde - «namentlich zu Zonenplanänderungen, zu einer allfälligen Abgabe von Land im Baurecht sowie zu Investitionen der Stadt Bern».

Weitere Meldungen:

– «Stadt plante Zwischennutzung, dann kamen Besetzer»: Die Asylorganisation Zürich will auf dem Zürcher Juch-Areal eine Baracken vermieten. Jetzt ist diese besetzt. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Nicht fahrlässig am Verkehrskompromiss schrauben»: Einen Kompromiss kann man nicht einseitig anpassen, wie es der Zürcher Stadtrat vorhat, meint die «NZZ».

– «Spitalneubau wird vertagt»: Die Baselbieter Regierung setzt bei der Spitalstrategie auf die bisherigen Standorte Liestal und Bruderholz. Ein späterer Neubau bleibt aber möglich, schreibt die «Basler Zeitung».

– «Genf verbannt schmutzige Autos»: Bei hoher Schadstoffbelastung der Luft dürfen emissionsstarke Fahrzeuge künftig nicht mehr in die Innenstadt, schreibt die «NZZ».

– «Die Kirche wird zur Eingangshalle»: Das Architekturbüro Bez + Kock aus Stuttgart hat die Marienkirche in Bochum zum Foyer für einen Konzertsaal umgebaut. Lässt sich ihre sakrale Würde erhalten? fragt die «NZZ».

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