«Gravierende statische Mängel»: Das Berner Inselspital aus der Luft. Fotos: g26.ch

Berner Baudirektion wusste von den Statikproblemen des Inselspitals

Die Berner Baudirektion schlug Warnungen zu Mängeln am Projekt in den Wind und setzte das Bauunternehmen unter Druck.

Die Berner Baudirektion schlug Warnungen zu Mängeln am Projekt beim Inselspital in den Wind und setzte das Bauunternehmen unter Druck. Mit diesen Vorwürfen nimmt der «Bund» heute die Geschichte um die Statikprobleme der Berner Frauenklinik wieder auf. «Recherchen des Bund zeigen nun, dass das für den Bau verantwortliche Generalunternehmen schon 1998 – kurz vor Baubeginn – vor genau jenen gravierenden statischen Mängeln warnte, die dem Gebäude zum Verhängnis geworden sind.» Die Behörden seien aber nicht auf die Warnungen eingegangen und drohten mit dem Abbruch der Zusammenarbeit. Dies werfe ein neues Licht auf ein verfasstes Gutachten, das zum Schluss kam, dass sich die kantonale Baudirektion nichts vorzuwerfen brauche, schreibt der «Bund» weiter.

Weitere Meldungen:

– Auf die Bugdetrückweisung Ende 2010 folgte ein abrupter Planungsstopp. Jetzt soll der Architekturwettbewerb für das Hardturmstadion in Zürich sofort wieder aufgenommen werden. «NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten.

– Das Zentrum Rosenberg in Winterthur (Architektur Atelier WW) ist eröffnet: Ein «unübersehbarer Akzent» meint die «NZZ», ein «grauer Klotz mit buntem Innenleben» der «Tages-Anzeiger».

– «Ein Pionier, der bescheiden blieb» überschreibt die «Basler Zeitung» den Nachruf auf den Ende März verstorbenen Designer und Architekten Kurt Thut. («Adieu Kurt Thut». Ein Nachruf von Köbi Gantenbein)

– «Wie Schneekanonen die Berge austrocknen»: Ein Bericht aus den französischen Alpen in der «Woz».

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