Um als Hauptstadtkanton mithalten zu können, muss der Kanton Bern in Projekte mit Ausstrahlung investieren. Fotos: Luca Zanier

Bern im Baudilemma

Um als Hauptstadtkanton mithalten zu können, muss der Kanton Bern in Projekte mit Ausstrahlung investieren – doch das Geld wäre auch andernorts dringend nötig, schreibt die «BZ».

Die Berner Regierung plant Leuchtturmprojekte etwa für den Medizincampus, eine Topfachhochschule und international anerkannte Forschungszentren. Auf der anderen Seite stehen wichtige Sanierungen beispielsweise bei mehreren Gymnasien an. Dem Kanton fehlten aber für die Investitionen, die er von 2022 bis 2027 plant, 500 bis 700 Millionen Franken. «Die Gefahr besteht, dass nur gemacht wird, was politisch sexy ist. Also die Neubauten», sagt Daniel Klauser (Grüne, Bern) in der «Berner Zeitung».

Weitere Meldungen:

– Jacques Herzog verteidigt seinen neusten Bau im Gundeli und warnt vor einem Umbau des St.-Jakob-Parks. Ein Interview in der «BaZ».

– Die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) des Basler Grossen Rats unterstützt das Neubauprojekt eines neuen Hochhauses am Messeplatz, informiert die «BaZ».

– Für den Zürcher Architekten Walter Wäschle ist das Gebäude mit dem Bernhard-Theater ein «problematischer Bau», schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Am See oder gar an der Bahnhofstrasse: 36 ETH-Studierende machen konkrete Vorschläge für ein neues Parlamentsgebäude. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Frankreich zeigt, wie nachhaltiger Städtebau aussieht. Damit ein lebendiges Quartier entsteht, müssen Architekten, Investoren und Behörden zusammenspannen, schreibt die «NZZ am Sonntag».

– Und das NZZ Folio widmet seine aktuelle Ausgabe der E-Mobilität.

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