«Bern darf nicht zum Mittelstands-Ghetto werden»

«Angesichts steigender Mietpreise muss die Stadt Bern auch Wohnraum für tiefere Einkommen schaffen», schreibt der «Bund» im Hinblick auf die Abstimmung über den Rahmenkredit für den Erwerb von Liegenschaften.

Die Stadt Bern will mehr Spielraum zum Kauf von Liegenschaften, in denen günstiger Wohnraum entstehen soll. Am 19. Mai befinden die Stimmenden über einen entsprechenden Rahmenkredit in der Höhe von 60 Millionen Franken. «Angesichts des angespannten Immobilienmarktes in fünf von sechs Berner Stadtteilen ist das zu begrüssen», schreibt der «Bund». Denn die seit Jahren steigenden Mietpreise in diesen Quartieren hätten zu einer schleichenden Entmischung geführt. «Oberstes Ziel städtischer Wohnbaupolitik muss es sein, in allen Quartieren eine minimale Durchmischung zu gewährleisten. Die Stadt darf nicht zum Ghetto des oberen Mittelstandes werden, wie dies durch die exzessive Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus noch akzentuiert wird.»

Weitere Meldungen:

– «Im Kleinbasel fühlen sich viele unsicher»: Am Claraplatz fühlen sich die Basler am unwohlsten, wie eine Umfrage der «Basler Zeitung» zeigt. Aber auch der Bahnhof SBB und die Grünanlagen der Stadt schneiden schlecht ab.

– «Flims fürchtet die «totale Umfahrung»: Die geplante Neuerschliessung von Cassons sorgt für eine Welle von Kritik in der Standortgemeinde. Die «Südostschweiz» informiert.

– «Wie ein Haus von Valerio Olgiati Gestalt annimmt»: Die «Südostschweiz» berichtet über die Schweizer Premiere des Dokumentarfilms «The Construction Of Villa Além».

– «Meter für Meter wächst der Tunnel unter der Avenue d’Échallens»: «24heures» berichtet von der Baustelle für das zukünftige Tunnel der  Lausanne-Echallens-Bercher-Bahn.

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen